Wer sich für digitale Musikwiedergabe im HiFi- oder High End Bereich interessiert, der kennt sicherlich Innuos, die portugiesischen Elektronikfachleute mit „Zweitwohnsitz“ in England. Wir HiFi-IFAs begleiten Innuos seit den ersten Schritten, als der Fokus auf der seinerzeit noch jungen Gerätekategorie des Musikservers als Speicherspezialisten lag. Mit den nachfolgenden Gerätegenerationen wurde der Musikserver via USB auch zum Player und emanzipierte sich so ein Stückchen weiter von nachgeschalteten Streaming-Playern. Die Lücke vom Musikserver und Online-Anbieter zum DAC schloss Innuos dann selbst noch mit dem Streamer PULSE und entwickelte mit der Innuos SENSE App gleichzeitig noch sein User-Interface konsequent weiter.
Den nächsten großen Schritt dürfte wohl die komplett überarbeitete NEXT-GEN Generation darstellen, die wir mit dem Innuos ZEN NEXT-GEN in der Preisklasse ab 10.000 Euro vorstellten und bei dem wir das erste Mal dem modularen Aufbau kennenlernten, der aus dem Streamer einen kompletten Netzwerkspieler mit integriertem Musikserver machen kann. Nun stellen wir euch das Einstiegsmodell Innuos STREAM1 (ab 2.250 Euro) mit den Optionen 2TB SSD-Speicher und integriertem PerformanceDAC sowie Fernbedienung für in Summe rund 4.600 Euro vor. Das optionale Netzteil Innuos LPS1 im Bundle für 920 Euro Aufpreis rundet das Paket ab und den Preis auf 5.500 Euro auf. Die digitale Schaltzentrale der HiFi-Anlage aus dem Hause Innuos ist damit komplett und ich bin auf das Hörerlebnis gespannt.
Der modulare Aufbau des Innuos STREAM1
Bevor es ums Auspacken geht, werfen wir ein Blick auf den STREAM1 als Gerätekonzept. Der STREAM1 bringt es in seiner Ausgangskonfiguration seinem Namen auf den Punkt: er kann aus dem Internet oder aus dem heimischen Musiknetzwerk streamen und digital abspielen. Diese Gerätekategorie ist auch als Streaming-Transport bekannt. Das Ausgabeformat der ausgelesenen (Musik-)Dateien ist nun ein Bit-Stream, der von einem über die Standard-USB-Schnittstelle angeschlossenen DAC gelesen und ins Analoge gewandelt werden kann. Damit stellt der STREAM1 mit funktionalem Fokus Innuos Einstieg ins digitale Streaming dar. Soweit so gut.
Möchte der Besitzer an der Art der Ausgabe etwas tun, kommen die Module von Innuos ins Spiel. Soll das Signal in der digitalen Domain bleiben, verbessert das PHOENIX USB-Board mit Reclocking und optimierter Stromversorgung den USB-Datenstream (Vergleiche: Test des Innuos NEXT-GEN). Das SPDIF-Board erweitert die digitalen Schnittstellen um einen optischen, einen koaxialen (Cinch) und einen symmetrischen AES-Anschluss, die das PCM-Format bis 192 kHz / 24bit an einen DAC senden können.
Spannend wird es nun bei den DAC-Boards, die aus dem STREAM1 einen vollständigen Netzwerkspieler machen, da dieser damit Anschluss an die analoge Welt findet. Das StandardDAC Board lässt den STREAM1 zu einem Generalisten werden, da neben einem analogen Stereo-Cinch-Ausgang noch ein digitaler koaxialer (Cinch) und ein optischer Anschluss bereitstehen. In unserem Testgerät ist das ambitionierte PerfomanceDAC Board installiert, das sich auf ambitionierte analoge Ausgabe über hochwertige Cinch-Buchsen konzentriert. In allen Varianten bleibt es dem Nutzer natürlich weiterhin unbenommen, den Standard-USB-Ausgang (DAC) zu verwenden.
Eine weitere Ausbaustufe ist die Ergänzung eines Festplattenspeichers, die aus dem STREAM1 einen Musikserver macht, so dass dieser neben dem Streamen externer Daten auch selbst gespeicherte Musik abspielen oder anderen Playern im Netzwerk zur Verfügung stellen kann. Diese Konfiguration ohne Module kennt der Freund von Innuos Geräten beispielsweise aus der Generation der mk2 und mk3 Musikserver. Wie schon bei den NEXT-GEN Geräten hat Innuos sein Serverkonzept erweitert, da es sich in den früheren Modellen um in sich geschlossene Systeme gehandelt hat, das heißt, die Festplatte kam von Innuos. Jetzt kann der Käufer sich entscheiden, entweder eine M.2 NVMe-SSD Festplatte mit 2 TB oder 4 TB Kapazität wie gewohnt bei Innuos mit zu ordern oder eine SSD nach eigenem Gusto direkt selber einzubauen oder später nachzurüsten. Damit öffnet sich Innuos der Szene, die sich beim Speicher mehr Mitspracherecht wünschen.
„Mit diesem modularen Konzept verfolgten wir den Ansatz, „das Beste aus beiden Welten“ zu vereinen: Wir fassten die Produktserien Mk3 und PULSE der vergangenen Jahre (die insgesamt sechs Einzelgeräte umfassten) in lediglich zwei Modellen zusammen – dem STREAM1 und dem STREAM3 –, die nun eine noch größere Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit bieten als ihre Vorgänger“, verriet mir zusammenfassen der Vertriebsmanager Stephen Healey. „Da sich diese Komponenten auch nachträglich ergänzen bzw. installieren lassen, erweist sich das System als äußerst flexibel ausbaufähig – insbesondere in Kombination mit der ebenfalls verfügbaren Upgrade-Option auf das LPS1-Netzteil.“
Der STREAM1 ist also als reiner Streaming-Transport, Netzwerkspieler, Musikserver und All-In-One-Gerät konfigurierbar, wobei wir, wie eingangs beschrieben, die ambitionierteste Ausbaustufe zum Test bei uns haben – nebst des optionalen, externen Netzteils LPS1. Zudem liegt – auch das ist neu – die praktische Fernbedienung bei. Aber grau ist alle Theorie, jetzt geht es ans Auspacken.
Annäherung
Mit einer Größe von 240 mm * 200 mm * 80mm ( B * T * H ) kommen die beiden Geräte kompakt daher, was sich nicht nur auf einem HiFi-Rack, sondern auch auf jedem anderen Wohnmöbel gut macht. Innuos hat sein Frontplattendesign dezenter aber zugleich sehr modern umgestaltet und die 2,5D-Facettierung gegen eine ebene, 10 mm starke und CNC-gefräste Aluminiumplatte getauscht, die die Kanten der früheren Facettierung als Nuten grafisch darstellt. Der Streamer und das Netzteil sehen dabei zwar ähnlich, aber nicht identisch aus. Ein für mich neues Element auf der Front ist der Plexiglaseinsatz des STREAM1, durch den das Firmenlogo – beim Booten blinkt es – und das „Power“-Symbol im Betrieb leuchtet. Die Geräte sind in schickem seidenmatt schwarz erhältlich. Mit einem Gewicht von rund 4 kg gibt sich das Netzteil bereits in der Hand zu erkennen, der STREAM1 ist mit rund 2,5 kg erwartungsgemäß etwas leichter.

Oben im Bild zu sehen ist der STREAM1 mit dem mitgelieferten Standard-Netzteil, das zu Beginn des Tests erst einmal wieder in den Karton zurückwanderte. Der Vorteil des externen Netzteils ist zum einen, dass das Gehäuse des Hauptgerätes kompakt bleiben kann und gleichzeitig die Leistungselektronik räumlich von der Signalabteilung auf Distanz gehalten wird und nicht extra geschirmt werden muss. Angenehmer Nebeneffekt: Da es mit 19 Volt in den STREAM1 reingeht, lässt sich einfach ein Netzteil-Upgrade wie der LPS1 darstellen. Der STREAM1 selbst hat nur einen Standby-Modus, kann also mit dem Standardnetzteil nicht komplett ausgeknipst werden.
Die Anschlüsse des STREAM1 sind Innuos Fans bekannt: Zwei USB-Buchsen für zum Beispiel einen USB-Speicher oder ein CD-Ripping-Laufwerk, eine USB-DAC-Buchse (alle USB-A), eine zusätzliche USB-C-Buchse (neu!), eine LAN-Buchse zum Heimnetzwerk, eine LAN-Buchse direkt zum Player (sollte der STREAM1 dediziert als Musikserver dienen) sowie eine HDMI-Buchse für Service-Zwecke. Last but not least: die Stereo-Cinch-Buchsen des PerformanceDAC Moduls.
Die Verkabelung geht schnell: Als analoge Signalkabel kommen Boaacoustic Evolution BLACK.rca zum Einsatz, die Netzwerkverbindung übernimmt ein Boaacoustic SIGNAL.lanCat.6A. Als Vorverstärker dient mein SPL Director mk2. Für einen neugierigen Verlgeich schließe ich den STREAM1 mit einem Supra Cables USB 2.0 Excalibur auch an den integrierten SPL DAC768 an.
Das bereitliegende Supra Cables LoRad 2.5 Netzkabel kommt dann an den Innuos LPS1 (Bild unten), der dann einen Kippschalter für die harte Trennung vom Stromnetz besitzt. Das LPS1 stellt zwei Ausgangsbuchsen mit 5 Volt und 19 Volt Spannungen zur Verfügung. Die benötigten Kabel mit netzteilseitigen Steckern mit Überwurfmuttern liegen bei. Benötigt wird nur die 19 Volt Verbindung. Zudem ist das Gehäuse mit einer Erdungsbuchse versehen.

Für den Innuos STREAM1 ist für 150 Euro optional eine Fernbedienung erhältlich, die für den Alltagsbetrieb – wenn das Handy mal auf der Seite liegen soll und nur Grundfunktionen benötigt werden – sehr angenehm und praktisch ist. Hauptfunktionen der Remote Control sind Standby On/Off, Stummschaltung (Mute), auf dem Ring Titelsprung (Skip) Vor/Zurück, Lautstärke (Volume) sowie Play/Pause. Des Weiteren gibt es 10 Kurzwahltasten (P0-P9), die in der SENSE App frei programmiert werden können, sowie eine Zufallswiedergabetaste. Mit der beiliegenden schwarzen Scheibe kann das Batteriefach entsperrt werden.

Innuos STREAM1 – Technik

Die grundlegende Idee des Innuos STREAM1 ist, durch eine hochpräzise Taktung, über fortschrittliche Rauschunterdrückung bis hin zur hochwertigen Stromversorgung und maßgeschneiderte Firmware die digitale Signalverarbeitung zu optimieren. Das modulare Konzept hatte ich bereits erläutert.
Innuos setzt CX-Regulatoren ein, um seiner Ausgangsstufe direkt eine unabhängige und rauscharme Stromversorgung zuführen zu können. Das Gesamtsystem wird von dem beiliegenden medizinisch gefilterten Schaltnetzteil (SMPS) versorgt, alternativ dazu ist das dedizierte LPS1 Linearnetzteil als Upgrade erhältlich.
Die STREAM Serie ist mit einem neuen Mainboard ausgestattet, das auf einem Intel-Quad-Core-Prozessor der 13. Generation und 8 GB DDR5-RAM in Industriequalität basiert. Die Plattform ist auf Schnelligkeit und Effizienz ausgelegt und bietet eine über 200 % höhere Rechenleistung als ihr Vorgängermodell. Zugleich hat Innuos die Latenz des Systems minimiert. Das Betriebssystem ist auf einer dedizierten TLC-SSD mit integriertem Schutz vor Stromausfällen gespeichert und mit der Real-Time-Kernel-Technologie, die direkt von der hochwertigen ZEN Next-Gen-Serie übernommen wurde, ausgestattet.
Neu am STREAM1 ist der USB-C-Anschluss, der die Nutzung modernster High-Speed-USB-Laufwerke und DACs sowie das Aufladen von Smart-Geräten ermöglicht. Über die USB-Schnittstellen kann der Besitzer über ein von ihm selber beigestelltes externes USB-Laufwerk komfortabel CDs rippen und wird dabei von der Ripping-Engine der SENSE App unterstützt. Der STREAM1 stellt die Netzwerkverbindungen über leistungsstarke 2,5-Gigabit-Ethernet-Ports her, inklusive des bekannten, gebrückten „Streamer“-Ausgangs.
Der STREAM1 ist damit konzeptionell stark an die Next-Gen-Serie angelehnt und profitiert wie die größeren Brüder von der grundlegenden Architektur und Konstruktionsprinzipien. Bei dem PhoenixUSB-Modul und dem SPDIF-Modul, das für STREAM und NEXT-GEN verfügbar ist, sind sich beispielsweise die Platinen einander äußerst ähnlich mit identischen Taktgebern und Chipsätzen. Die aufwändigere und kostspieligere Next-Gen-Serie legt in der Kommunikationsverbindung mit höherer Bandbreite und Einsatz einer optimierten PreciseAudio-Platine nochmal eins drauf – ebenso mit einem hochwertigeren NGaN-Netzteil und verbesserten Steckverbindern zum Mainboard.

Innuos STREAM1 – Technische Daten
- Datenformate:
WAV, AIFF, FLAC, ALAC, AAC, MP3, DSF, DFF, MQA Unterstützung - Sample-Raten:
PCM: Up to 32bit/768KHz
DSD: Up to DSD256 via DoP, up to DSD512 via Native DSD
(maximal 24bit/192KHz bei SPDIF & StandardDAC Modulen) - Konnektivität:
USB (DACs, Imports, Backups, USB Drive playback)
– 3 * USB 3.2
– 1 * USB-C
Netzwerk
2 * 2.5gb (Ethernet, Bridged) - Weitere Anschlüsse:
1 * Digital Output Modulschacht
1 * Storage Expansion Bay (1 * M2 nVME SSD)
1 x HDMI (Service)
1 * DC Stromanschluss - Streaming Quellen:
Integrierte Streamingdienste (Mitgliedschaft erforderlich)
– Qobuz, TIDAL, Deezer, HighResAudio, IDAGIO, Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect
Internet Radio & Podcasts
Radio Paradise FLAC und Interactive Services
Lokale Musikdateien
Interne M2 NVMe SSD
NAS Laufwerke/Server
USB Laufwerk (Zugriff auf Dateisystem) - CD Ripping über externes USB Optical Drive + installiertem SSD-Speicher
Metadaten-Quelle: Discogs, FreeDB, GD3, Musicbrainz
Ripping-Formate: FLAC oder WAV - Control Software & Integrations
Innuos Sense App für iPadOS/iOS, Android, Fire OS
Webbrowser via my.innuos.com oder IP-Addresse - Optional:
Roon (Core und Endpoint Modi)
HQPlayer (NAA Endpoint Modus)
AssetUPnP (UPnP Server Modus) - Stromversorgung:
19 Volt DC, externes Schaltnetzteil (optional: Innuos LPS1) - Maße ( B * T * H ): 240 mm * 200 mm * 80 mm
- Gewicht: 2,4 Kg
Optionale Output Module
StandardDAC Board
- Analoger RCA/Cinch-Ausgang
- Optischer TOSLINK und Coaxialer SPDIF; PCM bis 24bit/192KHz
PerformanceDAC Board
- Aktueller AKM DAC Chip mit hochwertigen TCXO Clocks
- Unterstützt PCM bis 32bit/768KHz, Natives DSD bis DSD512
- Unabhängige Stromversorgung für digitale und analoge Bereiche
- Hochwertige, vergoldete RCA/Cinch-Buchsen
PhoenixUSB Board
- Regeneriertes und Neugetaktetes (Reclocked) USB-Signal
- Hochpräzise 3ppb 24MHz OCXO Clock für verbessertes Timing und Signalintegrität
- Extrem rauscharme LT3045-Linearregler für jede unabhängige Spannung; keine Schaltregler auf dem Haupt-USB-Chip.
- Störungsfreie 5 Volt Versorgung der USB-Verbindung zum DAC
SPDIF Board
- Hochwertige koaxiale, optische und AES-SPDIF-Signalausgänge zum DAC.
- Unterstützt PCM bis 24bit/192KHz
- Optimierte Stromversorgung für extrem geringes Rauschen
- Hochwertige, vergoldete Buchsen
Innuos LPS1 – Technik

Optisch ist das Innuos LPS1 Linearnetzteil offensichtlich auf den STREAM1 abgestimmt, zudem ist es als Stromversorgung „abwärtskompatibel“ für das Upgrade eines ZENmini Mk3 oder eines PULSEmini. Als externes Netzteil arbeitet es im wahrsten Sinne des Wortes Plug&Play.
Das LPS1 besitzt einen robusten 150-VA-Ringkerntransformator, eine AC-Filterung in medizinischer Qualität sowie High-End-Kondensatoren von Mundorf und Nichicon. Ziel ist dabei eine saubere und rauscharme Stromversorgung der signalverarbeitenden Geräte. Mit einem 19 Volt und einem 5 Volt Stromausgang kann der LPS1 sowohl den STREAM1 als auch ein zusätzliches Gerät – wie etwa einen DAC, einen Netzwerk-Switch oder einen Router – mit sauberem Strom versorgen.
Des Weiteren ist der LPS1 mit einem dedizierten 4-mm-Erdungsanschluss am Gehäuse ausgestattet, der den Anschluss an ein Erdungssystem ermöglicht. Dies stellt eine weitere Maßnahme dar, um elektrisches Rauschen zu reduzieren und die Signalqualität positiv beeinflussen zu können.

Innuos LPS1 – Technische Daten
- 1 * 19 Volt Ausgang für Innuos Produkte
- 1 * Umschaltbarer 5 Volt oder 12 Volt Ausgang (1,5 A maximal)
- 1 * Gehäuse-Erdungsklemme (4 mm)
- Anschluss: 230V AC / 115V AC
- Größe: 240 mm * 200 mm * 80mm ( B * T * H )
- Gewicht: 3,9 Kg
Die Innuos SENSE App
Für Innuos ist die App, also die Benutzerschnittstelle, ein wichtiger, integraler Teil des Musiksystems, da diese das Musikerlebnis neben den technischen Fähigkeiten des Gerätes mitprägt. Daher hat Innuos seine SENSE App selbst entwickelt und setzt diese über alle Modellreihen durchgängig als Userinterface ein. Ein großer Vorteil, der etwas mit Usability, aber auch geschickter Kundenbindung zu tun hat, ist, dass sich der Innuos-Nutzer schnell mit einem neuen System zurechtfindet. Die Bedienung meines eigenen ZENith mk3 fühlt sich also genauso an wie der unlängst getestete ZEN Next-Gen, wie nun der STREAM1.
Innuos legt dabei großen Wert auf eine hochfunktionale und benutzerfreundliche Bedienoberfläche, die für Android, iOS, Amazon Fire sowie praktisch als Webbrowser in der Version 3.2 verfügbar ist. Zudem hat die SENSE App noch eine ansprechende Erscheinung, so dass das Bedienen tatsächlich Spaß macht. Ich finde den ganzheitlichen wie ambitionierten Ansatz jedenfalls sehr sympathisch. Eine Integration in das mittlerweile verbreitete, aber recht kostspielige ROON ist darüber hinaus ebenfalls möglich, aber nicht zwingend nötig, um Freude beim Abspielen seiner Musik zu haben.
Erwartungsgemäß kann ich beide Geräte, die ich im Netzwerk zeitgleich in Betrieb hatte, problemlos verwalten. Der STREAM1 wurde sofort im Netzwerk erkannt und zur Auswahl gestellt. Durch das automatische Angebot fälliger Updates kann ich somit auch direkt prüfen, ob alle Geräte, ZENith Mk3 und STREAM1, up to date sind. Die Firmware-Updates laufen erfahrungsgemäß problemlos. Ebenso problemlos ist das Importieren von Musik. Das funktioniert über die USB-Schnittstelle mittels Festplatte oder ein angeschlossenes CD-Laufwerk. Ebenso ist ein Import via Netzwerk von NAS-Laufwerken oder anderen Musikservern, die er ebenfalls als solche erkennt, möglich. Natürlich muss man beim Zugriff die Passwörter kennen. In meinem Fall waren das eine QNAP NAS und die beiden Innuos-Geräte. Das war äußerst praktisch, um Testmusik hin und her zu kopieren. Dafür erneut beide Daumen hoch!
Über die SENSE App lässt sich auch das Backup regeln, das über ein weiteres Menü konfigurierbar ist. Wird der STREAM1 als Player via USB verwendet, sieht der Anwender in der App, welcher DAC verbunden ist, beziehungsweise die Information, die der Chip-Programmierer offenbart. Auch können weitere Einstellungen des Innuos-Players vorgenommen werden, wie zum Beispiel die Konvertierung von DSD auf PCM oder eine Begrenzung der Taktzahl auf 96 kHz.
Da der STREAM1 in der Grundausstattung als Player konzipiert ist, ist eine weitere interessante und wichtige Möglichkeit die Integration freigegebener Netzwerk-Ordner in die Systemumgebung des Innuos. Damit spielt der STREAM1 auch Musik von anderen Musikservern ab, ohne diese importieren zu müssen, in meinem Fall vom ZENith Mk3 oder der QNAP NAS.
Zudem können im Netzwerk befindliche Streamer an die Innuos SENSE App angekoppelt werden, möchte der Nutzer Musik über das Netzwerk auf einem externen Player abspielen. Damit werden Innuos Geräte vollends zur Datendrehscheibe. In meinem Fall wurde der LUMIN U1 mini Streamer im Hörzimmer und der sonoro STREAM All-In-One-Winzling im Wohnzimmer eine Etage tiefer erkannt.
Auf dem Home-Bildschirm erhält der Hörer direkt Inspiration in Gestalt der zuletzt importierten Alben oder der zuletzt gespielten Musik. Lieblings-Radiosender oder Podcasts sind auf Wunsch ebenfalls gelistet. Beim Abtauchen in die Rubrik „Musik“ bietet die App gängige Suchkategorien an, sowie nochmals Podcasts oder Internet-Radio. Zudem ist der Zugriff auf die Streaming Portale Highresaudio, Deezer, Idagio (Klassik), Tidal und Qobuz implementiert, die sich der Nutzer mit seinem Account des Anbieters einrichten kann. Beim der Musiksuche oder sonstigen Aktivitäten in den Menüs während des Musikhörens, bleibt der Player mit kleiner Cover-Vorschau am unteren Bildschirmrand sichtbar, mit einem Fingertipp geht er ins Vollbild. Das ist super gelöst. In der SENSE App finde ich mich, weil gewohnt, obwohl auch „nur“ Gelegenheitsnutzer, bestens zurecht. Der Einsteiger wird nach kurzer Eingewöhnung ebenfalls voll drin sein. Das war mal das Wichtigste. Nun mache ich mich an die technische Beschreibung und höre parallel schon einmal etwas Musik.
Klang
Wenn man bei dem Multitalent STREAM1 über den Klang spricht, muss man sich zuerst einmal darüber im Klaren sein, auf welchem Weg man die Musik abgreift. Wenn ich unterstelle, dass das Testgerät für den Hörer beziehungsweise vom Kunden ganz bewusst so ausgestattet wurde, ist der logische Weg natürlich das Abspielen seiner Musik vom integrierten Speicher auf den ebenfalls integrierten PerformanceDAC. Die Musik geht folglich analog an meine Anlage.
Dabei liefert das Netzteil LPS1 den Strom, auf diese Konstellation werde ich mein Hauptaugenmerk legen. Um einen weiteren Eindruck zu bekommen und den PerformanceDAC besser einordnen zu können, lasse ich den STREAM1 auch über seinen Standard-DAC-USB-Ausgang digital an den DAC768 des SPL Director mk2 Vorverstärkers spielen – wohlwissend, dass für diese Spielweise Innuos noch das optionale ambitionierte PhoenixUSB-Board als Upgrade bereithält. Theoretisch könnte der STREAM1 auch als reiner Musikserver fungieren und einen meiner Streaming-Transports mit Musik versorgen. Diese Variante lasse ich aber der Übersicht halber außen vor.
Einen weiteren Eindruck erhalte ich, indem ich zwischendurch das Netzteil LPS1 durch das Standard Netzteil austausche und den ich gleich vorwegnehmen möchte. Mit dem Seriennetzteil wirkt der STREAM1 auf mich beim ersten Hören frischer, fast detailreicher – was täuscht – , dadurch gleichzeitig aber auch etwas vordergründiger. Im direkten Vergleich, ich habe zuvor lange mit dem LPS1 gehört, wirkt der Klang mit dem Netzteil-Upgrade runder, ausgewogener, feiner und insgesamt musikalischer. Tatsächlich lohnt es sich als Interessent, beides einmal anzuhören, da auch ein bisschen Geschmacksfrage dabei ist und natürlich, was einem der Aufpreis wert ist. Ich persönlich finde den Einsatz des LPS1 einen guten Schritt nach vorn und würde persönlich die Kombi in meine engere Wahl ziehen. Vor diesem Hintergrund starte ich mit der „Vollausstattung“, die dann auch die Grundlage für meine Bewertung ist.
Ausnahmsweise findet meine dokumentierte Hörsession mal morgens statt. Um in die Puschen zu kommen, lege ich Nils Lofgrens Funk Unit auf und starte direkt mit einer „House Party“, da er ja die License to Funk besitzt 😉 Trotz der (relativ) frühen Stunde spricht mich der fetzige Sound an, der mir entgegenschallt. Eine gesunde Mischung aus lässig relaxed vom Klangbild und vom Rhythmus gleichzeitig mitreißend. Herrlich die funkige Gitarre zu Beginn, die dem Hörer mit den ersten Takten erklärt, worum es auf diesem gehen wird. Da morgens die geistigen Sensoren noch recht weit ausgefahren und die Sinne geschärft sind, stelle ich fest: eine runde Sache, da nervt mich nichts – ein wichtiger Aspekt. Der ebenso funkige Bass spielt trocken und zementiert spielfreudig den Rhythmus. Die Aufnahme ist auf ein Zusammenspiel der Funk Unit ausgelegt, eine Unit eben. Und das transportiert der PerformancDAC auch mit ruhiger Hand. Alle machen mit, niemand spielt sich unnötig in den Vordergrund. So gefällt mir der Start in den Tag.
Weiter geht es mit „freak U“ und erneut die freche funky guitar. Ich liebe sowas ja, vor allem, wenn sich dazu ein cooler, knorriger E-Bass gesellt. Das zaubert ein Lächeln aufs Gesicht, lässt den Fuß mitwippen und macht Laune für den Rest des Tages. Die Drums geben dem Song und meinem Start in den Tag Struktur, die Hihats haben einen feinen metallischen Sound und die Trompete rüttelt wach. Dabei ist der Sound zwar ansprechend, aber nicht vordergründig auf Schärfe getrimmt, eher auf einen maßvollen Zusammenhalt. Bei „24 Hours“ bekommt der Gesang von Nils Lofgren noch etwas mehr Bühne, der sich aber auch nicht in den Vordergrund drängt, sondern als Teil seiner Unit agiert. Der STREAM1 breitet die Musik förmlich in meinem Hörzimmer wie einen Teppich vor mir aus und lädt damit zum entspannten Verweilen. Okay, das dynamische „Stuff like that“ mit der weiblichen Lead Sängerin nehme ich noch mit, lasse mich mitreißen.
Ein passender Übergang zum Vorführ-Klassiker Convergence von Malia, das von Boris Blank produziert wurde. Nach dem Funk von Nils Lofgren dringt nun Malias „Celestial Echo“ an meine Ohren. Der Song setzt sehr auf Stimmung, die der STREAM1 mit dem PerformanceDAC mit einem schönen Gespür für die Musik transportiert. Die Bass-Effekte haben Substanz und Volumen, die von feinem Ausklingen und Schwebungen begleitet werden. Dadurch spannt sich die Bühne vor mir breit auf, ohne laut werden zu müssen. Damit hat die Sängerin auf der Bühnenmitte leichtes Spiel, mit fast gehauchter Stimme in den selbstgeschaffenen Klangkosmos einzutauchen ohne dabei laut werden zu müssen. Klar differenzieren sich auch die weiteren Stimmen des Songs, die zwar homogen eingeflochten, aber doch gut erkennbar sind.
„Embraceable Moon“ setzt die Klangillusion fort. Die Stimme Malias hat etwas schmeichelndes, der Bass ist voluminös, aber nicht überbordend, und die Soundeffekte klar, aber nicht spitz. Da ist er wieder, dieser Wohlfühleffekt. Der STREAM1 ist kein Schönfärber, bitte nicht falsch verstehen, aber er tritt gewiss nicht als Analytiker mit erhobenem Zeigefinger auf, sondern widmet sich eher dem musikalischen Fluss, was dem beschwingten Hörgenuss sehr guttut. Apropos beschwingt: So kommt auch das folgende „I feel it like you“ rüber, das Schwung in die Bude bringt und weitere Facetten der Sängerin offenbart.
Vollends wach rüttelt mich die Thievery Corporation mit dem Album Radio Retaliation. „Sound the Alarm“ startet mit einem handfesten Sirenenklang, der sich gewaschen hat und erschreckend realistisch klingt. Gewaschen haben sich auch die Bässe, die der STREAM1 über das PerformanceDAC Board dementsprechend opulent wie auch kontrolliert über den Analogeingang des SPL Director mk2 und der SPL Performer s1200 Stereo-Endstufe sowie die Diapason ADAMANTES V an mein Gehör bringt. Wenn ich den digitalen Weg über den USB-Ausgang des STREAM1 wähle und dem Director mk2 die Wandlung überlasse, merke ich deutlich den Einfluss des Wandlers. Der DAC768 klingt etwas straffer und legt das Augenmerk etwas mehr auf einen neutralen Sound, was ich auch mit analytischer umschreiben könnte. Dabei mag ich überhaupt nicht werten, es ist eher ein Hinweis darauf, welche Möglichkeiten der Besitzer eines STREAM1 durch die Konfigurierbarkeit besitzt, den Sound seiner Anlage nach eigenem Wunsch auszuprägen. Und da hat der D/A-Wandler nun einmal ein gehöriges Wörtchen mitzureden.
Doch zurück zum STREAM1 mit PerformanceDAC und der Thievery Corporation. „Mandala“ entführt mich mit Schellen und Sitarklängen in eine andere Welt, untermalt natürlich von einem amtlichen Bassfundament. Das zimmert der STREAM1 ordentlich in mein Hörzimmer – und es macht Spaß. Dynamisch und mit Power fegt indisch anmutende Song abwechslungsreich durch mein Hörzimmer. Der folgende Titelsong „Radio Retaliation“ entführt mich mit Reggae-Beats in eine andere Region der Welt und vermittelt ein Gefühl von Karibik, das der kalte Mai im Schwabenland nicht geben kann.
Einen weiteren Eindruck gibt mir das Album Innuendo des Tobias Hoffmann Orchestras, das mit seinem Titelsong ambitioniert, ja fast schon aggressiv fordernd mit Blechbläsern eröffnet. Der STREAM1 mit PerformanceDAC stellt das sauber genauso an den Hörer durch, lässt sich aber nicht zu Spitzen hinreißen, die im Ohr kratzen. So wie ich mir das wünsche. Das Jazz Orchester ist mit rund 20 Musikern ordentlich besetzt und genau diese Größe baut sich vor meinem Hörsessel auf, die gesamte zur Verfügung stehende Stereobreite nutzend. Auch hier habe ich wieder das Gefühl, das die Musik mit großem Zusammenhalt der Musiker transportiert wird, also mit dem Fokus auf das Zusammenspiel, weniger auf die Differenzierung. Wie schon bei Nils Lofgrens Funk Unit, nur mit gesteigerter Komplexität auch in der räumlichen Aufteilung.
Die Charaktere der Instrumente kommen schön raus. Die Bassdrum setzt immer kernig einen Punkt, die Hihats kommen metallisch fein rüber, und auch die Holz- und Blechbläser zeigen aus welchem Holz sie geschnitzt, beziehungsweise welchem Metall sie gedengelt sind. „Summer Solstice“ vermittelt diesen Sound, der auf die wärmeren Tage hoffen lässt, sehr lässig und mit einem schönen musikalischen Fluss, dem ich gut folgen und zuhören kann. Bei „No way back“ setzt das Piano zu Beginn freche Akzente, bis das Orchester routiniert einsetzt und es einfängt. Das ist so, wie ich mir Big Band Feeling vorstelle.
Abschließend noch ein kleiner Ausflug in die Klassik mit den Berliner Philharmonikern: Dvoraks Cellokonzert und Tschaikowskys Rokoko-Variationen. Auch hier versteht es der Innuos STREAM1 mit PerformanceDAC die Stimmung des Konzertes von Aufnehme einzufangen und an den Hörer – also mich – zu übertragen. Von sehr getragenen Augenblicken, die von den Klangfarben der Solo-Instrumente geprägt bis hin zu Attacke, die mitunter sehr plötzlich das Orchester im Rücken entwickelt. Die Streicher zeigen dabei bei Dvorak einen schönen Schmelz, packen in der Gruppe aber ordentlich zu. So dargeboten ist die Aufnahme auf großer, realistischer Bühne sehr abwechslungsreich, aber keinesfalls hektisch. Tschaikovsky setzt mehr noch auf die Wirkung des Orchesters, schließt sich aber der Stimmung an, die Dvorak erzeugt hat. Die Streicher wirken sehr fein und seidig. Schön auch die Balance aus den Solo-Instrumenten, die dezent in den Vordergrund treten dürfen und dann vom Orchester wieder in die Reihen aufgenommen werden. Das Ganze spielt sich sehr plastisch und routiniert vor meinen Augen und, vor allem, Ohren in meinem Hörzimmer ab und bereitet mir einen entspannten Vormittag mit Musik, dass ich fast vergesse, für einen Test zu hören, und nicht nur einfach zum Spaß.
Fazit
Der Innuos STREAM 1 ist ein Multitalent, das mit seinen Aufgaben und dem Geldbeutel wachsen kann. Im Herzen ein digitaler Musikabspieler mit der Möglichkeit, seine Schnittstellen modular zu erweitern oder aufzuwerten. DAC-Module lassen ihn zudem zu einem vollwertigen Netzwerkspieler werden, der die analoge Domain erschließt. Eine digitale Lautstärkeregelung eröffnet Möglichkeiten. Die Integration einer Festplatte – gern auch selbstgewählt – macht ihn zudem zum Musikserver. Zu guter Letzt erfreut noch eine optionale Fernbedienung das Herz. Ach ja, und mit dem externen Linearnetzteil LPS1 legt Innuos hörbar noch eins drauf. Die Ausstattung des Testgerätes mit PerformanceDAC, 2TB SSD-Festplatte und Fernbedienung macht aus dem STREAM1 eine digitale Schaltzentrale, die mit kompakter Größe das Herz einer HiFi-Anlage darstellen kann. Der Innuos STREAM1 blendet aber nicht mit funktionalen Tugenden. Speziell mit dem PerformanceDAC zeigt er ein ausgesprochen feinsinniges Gefühl für Musik, das den technischen Hintergrund völlig ausblendet und den Hörgenuss in den Vordergrund rückt. In dieser Konstellation beweist der STREAM1 wie detailliert aber gleichzeitig auch harmonisch und unaufgeregt Musikwiedergabe aus digitalen Quellen sein kann. Ein überzeugendes Multitalent – modular wie musikalisch.

Im Test
Modular aufgebaute Digitalquelle Innuos STREAM1
mit integriertem PerformanceDAC, 2TB SSD Speicher sowie externem Linearnetzteil LPS1 und Fernbedienung
Preis Innuos STREAM1 + PerformanceDAC + 2TB Speicher: 4.450 Euro
Preis Fernbedienung: 150 Euro
Preis Innuos LPS1: 1.150 Euro (im Bundle mit STREAM1 +920 Euro (im Testgerät))
- Grundpreis Innuos STREAM1: 2.250 Euro
- Optional SSD-Speicher ab Werk 2TB / 4TB: + 1.050 Euro (im Testgerät) / + 1.950 Euro
- Option StandardDAC Board: +650 Euro
oder PerformanceDAC Board: +1.150 Euro (im Testgerät)
oder S/PDIF-Board: +650 Euro
oder Phoenix USB Board: +1.200 Euro
Kontakt
Innuos
Lote 1D
Zona Industrial Vale da Venda
Vale da Venda
8005-412, Faro
Portugal
Mail: support@innuos.com
Web: www.innuos.com
Mitspieler im Test
Digitale Quellen – LUMIN U1 mini mit SBooster Netzteil, Merason DAC1 Mk II, Musikserver Innuos ZENith Mk3, NuPrime Stream 9, NuPrime CDT-9 mit LPS-212, NuPrime DAC-9X mit Vorstufe
Plattenspieler / Phonovorstufe – Rega P8 mit Excalibur Platinum, Vertere Techno Mat, SPL Phonos
Verstärker – SPL Phonitor x mit DAC768 Kopfhörerverstärker/DAC, SPL Director Mk2.2 Vorverstärker/DAC, SPL Performer s1200 Stereo-Endstufe, Makroaudio LittleBIG Power Mono-Endstufe, sonoro MAESTRO Quantum
Lautsprecher – Dutch&Dutch 8c, Diapason Adamantes V, Elipson Planet L Gold Edition, Velodyne DD-12+
Kopfhörer – ULTRASONE Edition 15, DENON AH-D7100
Signalkabel – WSS Platin-Line KS-20 XLR, WSS Premium-Line KS-200 XLR, Boaacoustic Evolution BLACK.rca, Sommer Cable Epilogue XLR, FastAudio Black Science mk III XLR
Lautsprecherkabel – in-akustik LS-1205 AIR, in-akustik LS-404 micro AIR, Boaacoustic Mercury
Digitalkabel – Boaacoustic USB-Kabel Silver Digital Xeno, Supra Cables USB 2.0 Excalibur, Supra Cables DAC-XLR AES/EBU, Supra Cables Excalibur DAC-XLR AES/EBU, WSS Platin Line DIGI 2 RCA
Netzwerkkabel – Wireworld Starlight 8, Boaacoustic SIGNAL.lanCat.6A, Supra Cables CAT8+
Netzkabel – Netzkabel Supra Cables LoRad 2.5, bfly bPower, WSS-Kabel Platin Line N3 & N4
Zubehör – Netzleiste Supra Cables LoRad MD07 DC 16 EU SP MKIII, SBooster BOTW P&P Netzteil, NuPrime AC-4 Power Conditioner, NuPrime Omnia SW-8 HiFi Netzwerk-Switch, Innuos PHOENIX USB-Reclocker, MUTEC MC3+ USB, Ideon Audio 3R USB Renaissance mk2 Black Star, Puritan Audio GroundMaster CITY & RouteMaster
Innuos im Test bei HiFi-IFAs (Auswahl)
Test: Innuos PULSE – High End Streaming Bridge mit State of the Art App
Test: USB-Reclocker Innuos PHOENIX um 2.500 Euro – Digitaler Eintakter: Es bleibt alles anders


