Test: HiFi-Komplettanlage „Sounds Clever“ Paket QR 3 – Das magische Dreieck

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Eigentlich war ich anfänglich gar nicht so begeistert von dem Gedanken, eine nicht von mir selber – mit meinen eigenen Ohren „erhörten“ Komponenten – zusammengestellte Stereoanlage zu testen. Wer bitte soll denn besser eine gut klingende (und eventuell auch gut aussehende) „Musikmaschine“ kombinieren als ich selbst? Wer kennt meine Präferenzen besser als meine Wenigkeit? Das war meine Gefühlswelt. Aber ich bin ja gar nicht so und wollte der Sounds Clever Anlage „Paket QR 3“ auf jeden Fall eine Chance geben.

Die Anlage entstand aus einer Initiative der High End Society heraus und wird von IN-AKUSTIK über an der Aktion teilnehmende Händler vertrieben. Das „Paket QR 3“ besteht zunächst aus den schmucken, kleinen Standlautsprechern von Audiovector, den QR 3, dem kleinsten Standboxenmodell aus der QR-Serie der Dänen. Audiovector ist stolz darauf, dass deren Lautsprecher von Hand in Dänemark gefertigt werden; das bürgt für Qualität und eine Fehleranfälligkeit, die de facto bei null liegen soll. Leider liegt der Bekanntheitsgrad von Audiovector hierzulande – zumindest im Vergleich zu anderen dänischen Mitbewerbern – sicherlich unter deren Wunschvorstellung. Die High End Society als auch IN-AKUSTIK treten nun verstärkt an, um das zu ändern.

In voller Pracht: Der HiFi Standlautsprecher Audiovector QR 3.

Das Lautsprecherkabel stellt den zweiten Part der HiFi-Komplettanlage dar – es handelt sich um das IN-AKUSTIK LS 104 Micro Air. Relativ starr, an den Enden aber flexibel genug, muss es den Beweis antreten, dass es dennoch als gutes Bindeglied fungieren kann… nämlich zum Vollverstärker und Netzwerkplayer von Primare, dem eleganten I15 Prisma MKII. Mit seinen 35 Zentimetern Breite wirkt er recht kompakt und schaut aus wie aus dem Vollen geschnitzt.

Das Sounds Clever Paket QR 3 kostet relativ schlanke und angenehme 3.960,- Euro, man spart gegenüber dem Einzelkauf also satte 1.029,- Euro – dies allerdings nur als Einstiegsangebot bis zum 31. Mai 2023 bei teilnehmenden Händlern, danach kostet das Set wieder 4.989,- Euro. Bei Interesse daran heißt es also baldmöglichst zuschlagen. Naja, so dachte ich, wenn schon Komplettanlage, dann wenigstens günstig(er). Und ja, zugegebenermaßen war ich mittlerweile schon ein ganz klein wenig gespannt auf das, was da bei mir ankommen sollte.


Built like a Tank: Der Primare I15 Prisma MKII hat gleich zwei Antennen – doppelt empfängt besser.

Komplettanlage „Sounds Clever“ Paket QR 3 – Die Technik

Hebt man den kleinen, kompakten Primare I15 Prisma MKII aus seiner Verpackung, verflüchtigen sich solcherlei Adjektive wie „klein, süß“ oder dergleichen augenblicklich. Das Ding ist sackschwer, viel schwerer als es aussieht. Die Verarbeitung ist Primare-like auf einem so hohen Niveau, dass es nichs mehr zu diskutieren gibt. Wir haben es bei dieser Anlage mit einem Vollverstärker und einem Netzwerkplayer zu tun, der mehr als anschlussfreudig ist (wobei man zum Musizieren eigentlich nur ihn selber bräuchte). Er bietet drei optische und einen koaxialen S/PDIF-Eingang an, zudem kann man über ein paar Cinchbuchsen beispielsweise noch einen Plattenspieler (Vielmehr: einen Phonovorverstärker) anschließen.

Eine LAN-Ethernetbuchse zur Integration ins Heimnetzwerk als auch USB sowie USB-B kommt dazu. Die Paradedisziplin des Primare ist zweifelsohne seine umfassende Streamingfunktion inklusive Bluetooth. Damit ist die Musikvielfalt, auf die dieser Primare zugreifen kann, schier unbegrenzt; auch schon als „Standalone“ – Komponente. Haben Sie ein Apple-Gerät? Dann freuen Sie sich sicher über die Integration von AirPlay. Sie mögen Apple eigentlich gar nicht und nutzen lieber ein Android-Smartphone? Alles klar, Chromecast geht natürlich auch. Der Primare I15 Prisma MKII bietet die große, weite Welt der Musik, indem er die „üblichen Verdächtigen“ streamt: Qobuz, Tidal, Deezer, Google Play Music, Spotify und Co.

All inclusive: die Rückseite des Primare bietet fast alles, was das Herz (oder auch Ohr) begehrt.

Die Bedienung selber, vor allem wenn man „aus dem Äther“ streamt, erfolgt über eine Primare-eigene App („Prisma“), die erstens ein einfach zu bewerkstelligendes Setup bietet (Okay, die Bedienungsanleitung sollte man ausnahmsweise lesen, um den Primare schnell und sicher ins Heimnetzwerk zu integrieren) und zweitens auch genutzt werden sollte (Am Besten über ein Tablet), weil das Display des Primare doch einen Tick zu spartanisch geraten ist.

An Audio-Formaten spielt der I15 Prisma MKII alles ab, was gang und gäbe ist (WAV, FLAC, LPCM, AIFF, MP3, MP4 und DSD, um die bekanntesten zu nennen), sein Digital/Analog-Wandler ist einer der neusten von Sabre, der ES9028Q2M. Die kompakten Hypex-Endstufen liefern solide zwei Mal einhundert Watt (an vier Ohm). Die Lautsprecher im Sounds Clever Paket QR 3 kommen von Audiovector und sind zum einen richtig hübsch als auch recht kompakt. Es handelt sich um eine Bassreflexbox, die Öffnung befindet sich unten im Boden. ist also ein Downfire. Sie wird durch einen integrierten Sockel auf definierten und (Somit immer gleichen) Abstand zur Stellfläche gehalten.

Prunkstück der Audiovector QR 3 ist der Air-Motion Hochtöner mit goldbeschichtetem Membranschutz.

Die absolute Besonderheit der QR 3 ist ihr „Air-Motion“- Hochtöner. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die seinerzeit von einem deutschen Physiker namens Oskar Heil erfunden wurde. Das Funktionsprinzip dieses magnetostatischen Töners ist zu vergleichen mit einer Ziehharmonika, ist doch die Membran genau so gefaltet. Durch darin angeordnete Leiterbahnen und dazugehörige Magnete wird diese „Ziehharmonikamembran“ zusammen- und wieder auseinandergezogen und erzeugt so Luftbewegungen und damit gleichfalls den Schalldruck. Bei Audiovector hat man diesen Hochtöner ordentlich veredelt – hat er doch tatsächlich einen blattvergoldeten Membranschutz – eine genau darauf basierende Technologie namens „S-Stop“ soll unfeine Zisch- und S-Laute erst gar nicht aufkommen lassen. Technisch handelt es sich bei der Audiovector QR 3 um eine „Zweieinhalbwegebox“, was bedeutet, dass zunächst beide Tieftöner gemeinsam bis 400 Hertz musizieren, jedoch steigt der untere dann aus und überlässt seinem Kollegen den Frequenzbereich bis 3.000 Hertz, wo dann der Air-Motion-Treiber übernimmt.

Das Set wird komplettiert durch ein Lautsprecherkabel von IN-AKUSTIK, dem LS 104 Micro Air, das sich durch ein Dielektrikum auszeichnet, was physikalisch gesehen das Beste ist, was es gibt: Luft. Luft leitet nicht und ist daher perfekt geeignet, um einen elektrischen Leiter (In unserem Fall ein Kabel) zu isolieren. Puh, ganz schön viel Stoff für eine kleine Komplettanlage. Und ich war ja eh noch skeptisch, ob sich so etwas tatsächlich gut anhören kann – trotz der vielen Besonderheiten als auch oder gerade wegen der Vielzahl an Fähigkeiten. Viel Hoffnung auf ein Happy End hatte ich also nicht. Wie man sich doch täuschen kann…


Komplettanlage „Sounds Clever“ Paket QR 3 – Der Klang

Nach dem obligatorischen Aufbau durfte sich das Sounds Clever Paket QR 3 erst einmal aklimatisieren – und so dudelten einige meiner Spotify-Playlists leise vor sich hin. Anfangs hörte ich, ganz meiner Erwartungshaltung entsprechend, gar nicht richtig hin. Dann, eines Abends, wollte ich es dem internen DAC des Primare mal so richtig zeigen und schloss meinen CD-Player digital über S/PDIF – Cinch an. Die Musik setzt ein, ich höre konzentriert hin. Einige Sekunden vergehen – und mir fällt die Kinnlade soweit herunter, dass es wehtut. Was passiert denn hier gerade? Je länger ich höre, desto mehr verwandelt sich mein fassungsloses Gesicht in ein grinsendes Etwas. Diese Räumlichkeit! Diese Lebendigkeit! Diese klare Ansprache und Artikulation!

Ganz ehrlich, genau so habe ich „Howl“ von Junip (CD, Junip, „Fields“) noch nicht gehört. Jose Gonzalez` Stimme schwebt bombenfest, aber dennoch ätherisch zwischen den Lautsprechern, die Akustikgitarre, fest in seiner Hand, verströmt ein Gefühl von Frische und psychedelischen Ausreißern, die Glöckchen konterkarieren das Geschehen und kommen von ganz, ganz weit links, weit weg vom entsprechenden Lautsprecher. Unfassbar. Da hat wohl jemand beim Zusammenstellen dieser Anlage ein mehr als feines Händchen (oder Öhrchen) gehabt. Nachdem ich die gesamte CD durchgehört hatte, musste ich erst einmal eine Nacht vergehen lassen, zu groß war der erlebte Kulturschock, den mir die Sounds Clever QR 3 – Anlage eben verpasst hatte. Devise: Erst einmal sacken lassen.

Einen Feierabend später eilte ich zurück zur Sounds Clever QR 3 in der Erwartung, dass die Eindrücke des Vorabends doch irgendwie falsch oder übertrieben waren, aber nichts da. „Heaven`s on the Other Side“ von Curtis Harding (Curtis Harding, “Soul Power”), gehört über Deezer (FLAC, 1411 kbit/s) swingt, die sanften Bläser beamen mich direkt zurück in die siebziger – hach, was waren das doch schöne, unbeschwerte Jahre – scheinbar. All das lässt mich das Paket QR 3 fühlen, es gibt ein klares Missverhältnis zwischen Preis und Klang.

Das hört sich nach viel mehr an, eben weil hier schon die Pfade des reinen HiFi verlassen werden, es geht nicht mehr um Bässe, Mitten oder Höhen, sondern schon ernsthafte Musikwiedergabe. Natürlich ist es so, dass niemand wirklich zaubern kann. Es gibt Stereoanlagen, die ein noch weiteres oder höheres Panorama schaffen. Oder zwerchfellmassierende Bässe über den Teppich schleudern. Es gibt auch solche, bei denen man unweigerlich ein Tränchen im Augenwinkel hat, wenn Maria Callas loslegt.

Das ist aber alles nicht wichtig – erstens weil wir dann hier schon von prohibitiven finanziellen Sphären der beteiligten Komponenten reden und zweitens, weil man mit der Anlage Sounds Clever QR 3 total glücklich leben kann. Sie macht eben fast alles „richtig“ und nichts „falsch“. Die Schwerpunkte liegen auf Definition, Klarheit und Räumlichkeit. Gleichfalls fehlen artifizielle, unangenehme Spitzen in der Musik, die da auch gar nicht hingehören: „Played Out“ von Peter Bruntnell feat. Rumer lebt vom wunderschönen Duettgesang der beiden – sie singen sich quasi „gegenseitig an“ – Peters Stimme tendiert in einigen Passagen zu ungebührlichen S-Lauten, die nur ein guter Hochtöner verzerrungsfrei als auch lebensecht harmonisch ans Ohr des Hörers zaubert. Der Air-Motion-Transformer der Audiovector kann das. Er kann es so gut, dass trotz der geringen Bauhöhe (Nur knapp über 90 Zentimeter) Peter und Rumer nicht auf Teppichkantenhöhe, sondern klar und deutlich über den Lautsprechern selbst ihrem UK-Americana-Stil frönen.

Ist das überhaupt das Werk der Audiovector QR 3 alleine, oder ist es diese wundersame Zusammenstellung Primare – IN-AKUSTIK – Audiovector? Ich tippe mal auf beides, der Lautsprecher ist unzweifelhaft gut, die Sounds Clever Anlage QR 3 ist es aber auch – sie setzt hier noch ein kleines I-Tüpfelchen drauf, weil jemand ein ganz feines Ohr bei der Zusammenstellung hatte. Diese Anlage ist mehr als die Summe ihrer Komponenten, die drei „Einzelteile“ ergänzen sich kongenial. Ich habe es mir während der Hörwochen absichtlich verkniffen, beispielsweise den Verstärker von Primare separat spielen zu lassen – eben weil ich die Sounds Clever QR 3 als eine Einheit betrachten wollte; so wird sie ja auch angeboten.

Was ich mir aber nicht verkniffen habe, nachdem ich gestreamt, „gebluetoothed“ sowie den internen (Übrigens vorzüglichen) DAC des Primare ausprobiert hatte, war den analogen Cincheingang (Natürlich per Plattenspieler) auszuprobieren. Fällt dieser gegenüber seinen digitalen Kollegen womöglich ab? Finde ich nun endlich den „Haken“ der Sounds Clever QR 3? Nehmen wir es vorweg: Nein. Angesteuert über den Analogeingang ergibt sich das gleiche klare, räumlich-kraftvolle und definierte Klangbild wie vorher auch.

Das Album „Better with you“ von der britischen Band Kawala ist alles andere als langweiliges Folk-Pop-Geschrammel. Es bietet nicht nur eingängige Melodiebögen, die im Ohr bleiben, sondern auch die unnachahmlichen doppelten Vocals der beiden Sänger Jim Higson und Daniel McCarthy. Das Album bleibt immer spannend, man hört es sich unweigerlich bis zum Ende an – vor allem dann, wenn man die entsprechende Hardware hat. Die Sounds Clever QR 3 ist dafür ein perfektes Beispiel: Mein Fuß wippt und ich will nicht, dass das aufhört. Leider hat aber auch die schönste Langspielplatte ein Ende… In diesem Fall sorgt das Trio Primare-IN-AKUSTIK- Audiovector für diese schönen Momente. Dafür kann man ihr und ihrem „Erschaffer“ nur dankbar sein.


Komplettanlage „Sounds Clever“ Paket QR 3 – Fazit

Selten hat mich in meinem HiFi-Leben etwas so überrascht wie diese kleine, schmucke Komplettanlage. Sie kann nicht nur gut aussehen; sie kann streamen, ein DAC oder ein „normaler“ Vollverstärker sein, sie kann tonnenweise Musik aus dem World Wide Web ziehen, sie kann sich mit Ihrem Handy verbinden, sie ist kompakt und mehr als wohnzimmertauglich. Eigentlich ist schon das zum aufgerufenen Preis „der Hammer“. Für mich war aber während der Wochen, in denen diese außergewöhnliche Zusammenstellung bei mir verweilen durfte etwas ganz anderes – im Gegensatz zu den ganzen Fähigkeiten, die eine gute Anlage heute bieten muss – die Überraschung: Ganz althergebracht und „old-style“ war das eindeutig die klangliche Potenz der Sounds Clever QR 3. Wenn der zu beschallende Raum nicht die Ausmaße einer halben Turnhalle hat, wird diese Stereoanlage Sie mitnehmen auf wunderbare Ausflüge in die Tiefen Ihrer CDs, LPs oder bringt Sie dazu, Ihren Account bei Spotify, Deezer und Co. mal so richtig auszunutzen. Weil es so schön ist.


Einen weiteren Test der Sounds Clever Anlage QR 3 findet ihr auch bei Dimi Vesos.


Im Test

HiFi-Komplettanlage Sounds Clever QR 3
Paketpreis: 4.989,- Euro
Einführungspreis bis 31.05.2023: 3.960,- Euro bei teilnehmenden Händlern

Bestehend aus

Streaming-Verstärker Primare I15 Prisma MKII
– 2 x 60 Watt (8 Ohm), 2 x 100 Watt (4 Ohm)
– Maße: 35,0*31,0*73 cm (b*t*h)
– Gewicht: 6,4 Kilogramm
– Farbe Schwarz oder Titan
– Einzelpreis 1.900,- Euro

Lautsprecherkabel IN-AKUSTIK LS-104 Micro AIR
– Länge 2 x 3 Meter Stereo
– Konfektioniert mit Easy-Plugs
– Paarpreis 489,- Euro

Standlautsprecher Audiovector QR 3
– Zweieinhalbwege-Bassreflex
– Maße (h*b*t) 94,2*19*23,2 cm
– Farben Seidenweiß, Blackpiano, Walnuss
– Einzelpreis 2.600,- Euro


Vertrieb

in-akustik GmbH & Co. KG
Untermatten 12 – 14
79282 Ballrechten-Dottingen

Tel.: +49 7634 5610-0
Mail: service@in-akustik.de
Web: www.in-akustik.de
Web: www.in-akustik.de/sounds-clever


Mitspieler im Test

Quellen digital – Netzwerkspieler Olive Audio 4HD, High End CD-Spieler AMR CD-777
Quellen analog – Plattenspieler Dr. Feickert Audio Blackbird mit Tonabnehmer EMT HSD 006 und Ortofon SPU Classic GE MKII, Phono MM- & MC Verstärker Cyrus Signature Phono (mit PSX-R)
Verstärker – Vollverstärker Unison Unico 150, Vorstufe Audio Hungary APR 204, Endstufe Bryston 4 BSST, Hybridvollverstärker Circle Labs Audio A 200
Lautsprecher – Standlautsprecher Sonus Faber Olympica 2
Zubehör – Kabel von Horn Audiophiles, A23, HMS, Isotek, Boaacoustic


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Kein Studium der Elektrotechnik. Keine Lehre im Hifi-Laden, auch sonst kein Job in der einschlägigen Branche. Nur pure, echte Leidenschaft, die schon im Kindesalter dazu geführt hat, dass ich mir die Nase an den entsprechenden Schaufensterscheiben plattgedrückt habe. Dann ging es - ich hatte meinen ersten Job – richtig los und es folgte ein sehr langer, steiniger, harter und arg teurer Weg ins Klangnirvana mit der Erkenntnis, dass man dieses mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eh nie erreichen wird. Problem: Diese Erfahrung stachelt die Motivation nur noch weiter an. Da hilft nur „keep cool“ und immer weiterhören!

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