
Alders & Lange ist als Hersteller ein neuer Stern am HiFi-Himmel, den wir HiFi-IFAs letztes Jahr auf der World of Headphones im Heidelberger Tankturm mit Neugier das erste Mal entdeckten. Eine gewisse Auffälligkeit dürfen wir den Geräten von Alders & Lange wohl attestieren, die mit ihrem Kopfhörerverstärker A&L HEADMAN und dem Phonoverstärker A&L VINYL-ENGINE an den highfidelen Start gegangen sind. Die Formgebung hat was von der alten Schule der 70er Jahre, dazu ein zeitgemäßes Lackfinish abseits des gängigen, gebürsteten Aluminiums in schwarz oder silber. Im Fall unseres Testgerätes verneigt sich die Sonderfarbe Grün besonders tief vor dem Design und passt wie Faust aufs Auge. Wir HiFi-IFAs dürfen für euch den High End Kopfhörerverstärker A&L HEADMAN in der Ausführung HM111 – 4 mit insgesamt fünf Kopfhörerausgängen und zwei fixed/variabel Line-Out Ausgängen zum Preis von 7.250 Euro unter die Lupe nehmen.

Über Alders & Lange
Martin Alders und Heiko Lange als Gründer von Alders & Lange sind hingegen mit ihrer langjährigen Erfahrung keine Newcomer. Gemeinsam mit Daniel Jennen haben sie sich vor etwa 5 Jahren zusammengesetzt und sich Gedanken gemacht, wie sie ihr Hauptgeschäft, die ALDERS electronic GmbH, um neue interessante Geschäftszweige erweitern könnten, berichtete mir Heiko. Ursprünglich hatten Sie die Idee einer „Modern Record Console“, eine moderne Variante der Musiktruhen aus den 50er/60er Jahren. Diese konstruierten, entwickelten, fertigten sie als Prototypen: Sehr groß, sehr schwer, sehr aufwendig, schlicht viel zu viel von Allem für ihre überschaubare Firma. Das Thema Audio wollten sie aber weiterverfolgen, da alle drei schon seit Jugendtagen vom Thema Musik begeistert waren. Dazu fanden sich der Unternehmergeist von Martin Alders, die Vertriebsgeschicke von Daniel Jennens und Heiko Alders Entwicklerfähigkeiten im Audiobereich, die schon seit 30 Jahren auf ihr offizielles „Outcome“ warteten.

Da die „Modern Record Console“ zu sperrig war, entschieden sich die drei, die daraus gewonnenen Erfahrungen zu nutzen und auf kompakte Standalone Geräte zu setzen. Ein roter Faden ist die Bevorzugung analoger Quellen und so setzten sie konsequenterweise auf die A&L VINYL-ENGINE als Phonovorverstärker und im Anschluss auf den A&L HEADMAN. „Ziel ist oberste Qualität in der Schaltungstechnik, der Konstruktion und dem Design. Dabei wollten aber auch nicht in die allerobersten Preisgefilde abdriften, aber „Made in Germany“ mit hohem Anspruch liefern. Ich denke wir haben hier ein gutes Maß gefunden.“, ordnete Heiko ihr Unterfangen ein. „Das passte alles gut zusammen und hier sind wir nun.“
Und die Pläne für die Zukunft? „In Kürze soll eine analoge Endstufe hinzukommen, die auch wieder einige Besonderheiten aufweisen wird.“, verriet Heiko, „Zum Beispiel die Regelung der Lautstärke über den Headman, die allerdings schaltungstechnisch erst in der Endstufe umgesetzt wird. Der Clou: Der Pegel bleibt damit so lange wie möglich maximal und wird erst in der Endstufe angepasst. Das erhält die Dynamik und Transparenz.“ Ein spannender Ausblick, aber jetzt schauen wir uns erst einmal den A&L HEADMAN an.

Alders & Lange A&L HEADMAN HM 111 – 4 – Annäherung
Auf diesen Test habe ich mich schon sehr gefreut, weil ich den A&L HEADMAN seit der World of Headphone Heidelberg unbedingt selber einmal in den Händen halten und damit Musik hören wollte. Die 8 kg strahlen beim Auspacken Solidität aus. Die Maße von rund 200 * 100 * 400 cm in Breite * Höhe * Tiefe wirken hingegen schlank und elegant. Würde man den Bruder A&L VINYL-ENGINE daneben stellen, ergäbe sich mit etwas Luft in etwa ein HiFi-Standardmaß – was für ein Rack natürlich wieder praktisch ist.

Auf meinen Wunsch hin habe ich das messebekannte Gerät als stylisches Green Piece (die 5 Euro sind schon in der Wortspielkasse) im grünen Sonderlack des Ford Taunus GLX bekommen, den Vertriebsleiter Daniel Jennen bei der Restaurierung seines Oldies auch auf das Gehäuse eines HEADMAN aufbringen ließ. Die Leidenschaften Autos und HiFi sind damit nachweislich untrennbar verbunden. Das gefällt mir. Der glänzende Uni-Lack wirkt übrigens recht lebendig, da seine Farbe in wechselndem Umgebungslicht variiert, daher sieht er auch auf den Fotos immer ein wenig anders aus. Speziell bei LED-Kunstlicht. Alders & Lange bietet aus der DIN-Farbpalette serienmäßig Tiefschwarz Seidenmatt, Hochglanz Verkehrsweiß sowie Staubgrau an, weitere gibt es für 300 Euro Aufpreis. Über alles andere lässt sich reden, der Manufaktur sei Dank.

Neben dem Gehäuse sind die Bedienelemente und der geschwungene Sockel, auf dem das quaderförmige Gehäuse ruht, in „Wagenfarbe“ lackiert. Damit stehen sie im Kontrast zu der weiß beschrifteten Frontblende und der Rückseite mit den Anschlüssen, die in Schwarz gehalten sind. Eine umlaufende Nut an der Front lockert die Gehäusefläche auf. Markant ist der präzise laufende, große, runde Lautstärkeregler, der sich mit den ringförmig drum herum angeordneten LEDs, die für beide Kanäle die Lautstärke anzeigen, als Eyecatcher gut auf der Oberseite macht und gleichzeitig jedwedes Stapeln untersagt. Der HEADMAN gehört auch ins Sichtfeld, nicht versteckt, so meine Meinung. Nach dem Start des Kopfhörerverstärkers mit der Taste rechts an der Front künden die schrittweise aufleuchtenden LEDs von Aktivität, um dann wieder zu erlöschen. Der HEADMAN startet immer mit minimaler Lautstärke. Eine sinnvolle Maßnahme, wie ich finde, so kann nichts schiefgehen. Mit den 12 Volt Trigger Ein- und Ausgängen lässt sich der HEADMAN auch über externes Anstupsen in Gang setzen und leitet den Impuls weiter.

Die Drehknöpfe an der Front, in der Ausführung HM111 – 4 sind es vier, folgen strikt der Modullogik von Alders und Lange. Der linke Drehknopf (INPUT) wählt einen der vier analogen Cinch-Eingänge, diese werden dann, das regelt der zweite Knopf (MODE), in Stereo, linker, rechter Kanal oder im Mono-Mix an den Ausgang weitergereicht.
Zugegebenermaßen habe ich mich – und dann auch den Entwickler – gefragt, was es mit diesem Feature auf sich hat. „Das kommt von unserer analoglastigen Auslegung.“, erklärte mir Heiko Lange. „Besonders bei Phono ist es oft hilfreich die Kanäle einzeln zu prüfen bzw. Mono zu schalten, um den Tonabnehmer besser einstellen zu können. Diese Betriebsmodi sind irgendwann in den 80ern verschwunden, davor waren sie bei besseren PreAmps bzw. Receivern Standardausstattung.“
Der Haupt-Kopfhörerausgang (HEAD MAIN) ist immer aktiv. Der dritte Knopf (OUTPUT) aktiviert das Headphone-Board (HEAD) mit vier zusätzlichen Ausgängen (H1-H4, die vom rechten Knopf ausgewählt werden), die Line-Ausgänge L1 oder L2 sowie SPEC, bei dem alle drei Ausgänge gleichzeitig aktiv sind.
Alders & Lange A&L HEADMAN HM 111 – 4 – Technik
Der HEADMAN ist ein modular aufgebauter High End Audio Line-Kopfhörerverstärker mit optionaler Vorverstärker-Funktion. Bei der Bestellung konfiguriert der zukünftige Besitzer auf der Homepage seinen HEADMAN bequem über Drop-Down-Menüs und legt damit die Ausstattung fest. Am Ende des Berichts sind alle Varianten aufgelistet.
Vier Line Eingänge (Cinch) und der HEAD MAIN Kopfhörerausgang via OM-1 Modul sind gesetzt. A&L verwendet für Kopfhörer Kombi-Buchsen XLR/TRS-Klinke. Über Steckkarten lassen sich bis zu drei Stereo-Kanäle mittels zwei verschiedener Steckkarten konfigurieren. Das Output Modul OM-1 ist die leistungsstärkere Einheit, die mit variabler Eingangsverstärkung (Gain) arbeitet: 4, 6, 12 und 14 dB können am Boden per DIP-Schalter eingestellt werden. Damit eignet sich das Board für nahezu alle Kopfhörer und Line-Verbindungen. Das Output-Modul OM-2 arbeitet fix mit 6 dB. Mit den Modulen sind ein oder zwei Paar Stereo Line-Ausgänge sowie eine Erweiterung um vier Kopfhörerausgänge darstellbar. Sehr praktisch finde ich, dass am Heck mit einer LED angezeigt wird, wenn der Ausgang per DIP-Schalter auf fixen Pegel eingestellt ist. Das beugt bösen Überraschungen vor.

Eine weitere Option und Besonderheit ist das dem Signalweg zuschaltbares BIOPHONIC EQUALIZER-Modul, erkennbar an und bedienbar über eine zweite Knopfreihe an der Front, das beim Testgerät aber nicht verbaut war. Der BIOPHONIC-EQ ist speziell auf die Wiedergabeeigenschaften von Kopfhörern abgestimmt und wirkt bei 30 Hz, 2,6 kHz und 7,0 kHz mit ± 10 dB. Ein CROSSFEED-Modul, das den Stereo-Kanäle des Kopfhörers wechselseitig Signalanteile beimischt, um dem natürlichen Hören näher zu kommen, ist in Arbeit. Der HM111 – 4 stellt damit die Vollausstattung ohne EQ-Modul dar.

Die Lautstärkeregelung arbeitet mit einem hochpräzisen und langlebigen, mikroprozessorgesteuerten Widerstandsnetzwerk mit 64 Stufen in 1 dB Schritten. Die hochwertigen Relais arbeiten dabei praktisch verlustfreie im Signalweg. Die Betriebsspannung wird von einem „Watchdog“ überwacht, wobei die Stromversorgung eine mehrstufig stabilisierte Filterung durchläuft. Mit 12 Watt Nennleistung und 15 Watt maximaler Stromaufnahme sowie < 0,2 W Standby ist der A&L HEADMAN stromsparend ausgelegt. Ein echtes Green Piece halt 😉
Die Schaltung ist in strikt Dual Mono aufgebaut. Dabei hat A&L besonderen Wert auf kurze Signalwege gelegt und das Layout des Gerätes und der Platinen konsequent darauf ausgerichtet. Die Signalelektronik spielt sich im hinteren Bereich des Gerätes ab. Das erklärt auch, warum die Kopfhörerbuchsen am Heck des Gerätes untergebracht sind. Die freie Verkabelung im Gerät ist auf ein Minimum reduziert. Daher wirken die Drehknöpfe auch über Drehachsen mechanisch auf Schalter, die weiter hinten direkt auf den Platinen am Ort des Geschehens platziert sind.
„Die grundsätzliche Konstruktionsphilosophie von A&L, die noch nichts mit „Klang“ zu tun hat, ist dass die Schaltung universell in allen sinnvollen Betriebsumgebungen zuverlässig funktioniert und keine Probleme verursacht – als essentielle Randbedingungen“, erklärte mir Heiko. „Zuverlässigkeit, Betriebssicherheit, Funktionalität stehen ganz vorne im Lastenheft.“. Klangprägende Grundvoraussetzungen sind unter anderem Rauschfreiheit, Verzerrungsfreiheit, saubere Amplitudengänge, Kanalgleichheiten. Die Geräte von Alders & Lange entstehen in der Manufaktur am Niederrhein individuell in Handarbeit und durchlaufen eine sorgfältige Qualitätssicherung. Der modulare Aufbau macht die Geräte zudem servicefreundlich.

Alders & Lange A&L HEADMAN HM 111 – 4 – Technische Daten
- Eingangsimpedanz: 11 kΩ ‖ 220 pF
- Eingangsdämpfung Analogeingänge: 1 dB (HF Filter 1kΩ / 220 pF ≙ 700kHz)
- Verstärkung: OM-1 = 6 / 9 / 12 / 14 dB (wählbar); OM-2 = 6 dB
- Eingangs-Modi: Stereo / Mono / Left / Right
- Lautstärkeregler: -63 dB bis 0 dB in 64* 1 dB Schritten
- Kanalgleichheit: < 0.1 dB (über den gesamten Bereich)
- Frequenzgang:
20 – 20 kHz < 0.1dB @ 100 kΩ
3 – 100 kHz < 1dB @ 100 kΩ
1 – >100kHz < 3dB @ 100 kΩ - Signal/Rausch-Verhältnis (SNR) OM-1 @ 6 dB Gain
115 dB(A), 113 dB unweighted (0 dBVIN, VOLMAX, ≙ 5 dBVOUT)
112 dB(A), 110 dB unweighted (0 dBVIN, 0 dBVOUT)
94 dB(A), 91 dB unweighted (0 dBVIN, -20 dBVOUT) - Signal to Noise Ratio (SNR), OM-2 @ 6 dB Gain
112 dB(A), 110 dB unweighted (0 dBVIN, VOLMAX, ≙ 5 dBVOUT)
94 dB(A), 91 dB unweighted (0 dBVIN, -20 dBVOUT) - Gesamtklirrfaktor (THD / THD+N) OM-1 @ 6 dB Gain, 1 kHz
0,0003% / 0,0004% (0 dBVIN, VOLMAX, ≙ 5 dBVOUT)
0,00025% / 0,0005% (0 dBVIN, 0 dBVOUT)
0,0008% / 0,004% (0 dBVIN, -20 dBVOUT) - Gesamtklirrfaktor (THD / THD+N) OM-2 @ 6 dB Gain, 1 kHz
0,0003% / 0,0005% (0 dBVIN, VOLMAX, ≙ 5 dBVOUT)
0,0008% / 0,004% (0 dBVIN, -20 dBVOUT) - Equalizer EQ-3 (nicht im Testgerät verbaut)
Eingangsverstärkung: 0 dB, THD+SNR Leistung um 6 dB reduziert
f1 = 30 Hz, Q1.0, G1.0, ± 10 dB
f2 = 2.6 kHz, Q1.5, G1.0, ± 10 dB
f3 = 7.0 kHz, Q2.0, G1.0, ± 10 dB - Max Output Level
OM-1: 19 dBV ≙ 9 VRMS (@ 1 kHz, @ 10 kΩ, THDMAX < 0.01 %)
OM-2: 18 dBV ≙ 8 VRMS (@ 1 kHz, @ 10 kΩ, THDMAX < 0.01 %) - Ausgangswiderstand:
0.3 Ω (OM-1)
50 Ω (OM-2) - Empfohlene Ausgangsimpedanz:
> 10 Ω ‖ 50 nF (OM-1)
> 10 kΩ ‖ 1 nF (OM-2) - Ausgangsleistung Kopfhörer (OM-1)
@ 8 Ω: 600 mW (1% THD), 550 mW (0.1% THD)
@ 16 Ω: 1090 mW (1% THD), 1020 mW (0.1% THD)
@ 32 Ω: 1530 mW (1% THD), 1470 mW (0.1% THD)
@ 100 Ω: 850 mW (1% THD), 810 mW (0.1% THD)
@ 250 Ω: 360 mW (1% THD), 340 mW (0.1% THD)
@ 600 Ω: 155 mW (1% THD), 150 mW (0.1% THD) - Kanalübersprechen Links – Rechts > 90 dB (1 kHz)
- Kanalübersprechen zwischen den Eingängen > 100 dB (1 kHz)
- Trigger In / Out: 12 Volt
- Leistungsaufnahme: 12 W (NOM) / 15 W (MAX) / < 0.2 W (STANDBY)
- Netzteil: 230 V / 47 Hz – 63 Hz
- Betriebsbedingungen: Temperatur +5°C bis +35°C, Luftfeuchtigkeit: 5% bis 85% (keine Kondensation)
- Maße ( B * H * T )
200 * 97 * 360 mm (Gehäuse); 200 * 105 * 395 mm (über Alles) - Gewicht 8.0 kg (netto)

Alders & Lange A&L HEADMAN HM111 – 4 – Klang
Die Lektüre des Technikteils offenbarte bereits, dass der A&L HEADMAN in der Ausbaustufe HM111 – 4 zwei lautstärkegeregelte Line-Ausgänge besitzt, was ihn auch zu einem Vorverstärker in der HiFi-Kette machen kann. Der HEADMAN verheißt aufgrund seiner Namensgebung den Kopfhörerverstärker als Kernkompetenz, daher starte ich in dieser Disziplin und schleuse ihn abschließend für einen Check in meine Stereo-Anlage ein. Jetzt liegen erst einmal der offene ULTRASONE EDITION 15 und der geschlossene DENON AH-D7100 mit unterschiedlichem Klangcharakter bereit.
Eigentlich hatte ich mir einen anderen Start in den dokumentierten Hördurchgang überlegt, aber die letzten Tage haben wir uns die drei Teile von Marvels Guardians of the Galaxy angeschaut. Mal abgesehen davon, dass ich SciFi und die Charaktere mag, ist der Film auch für seine Mix-Tapes und damit für seine Musik bekannt. Unter anderem wurde in meinem Heimkino Cat Stevens „Father and son“ zum Besten gegeben, was im Kontext des Films sehr berührend war. Also beschließe ich, mir diesen Song auch mal mit einem Kopfhörer zu Gemüte zu führen. Nicht auf einem Sony Walkman sondern über den Alders & Lange HEADMAN Kopfhörerverstärker.
Es ist schon erstaunlich, wie die Wahrnehmung des Songs wechselt – von der Leinwand in Surround zu Stereo im Hörsessel. „Father and son“ bleibt bewegend, weil ich mit dem HEADMAN und dem ULTRASONE Edition 15 dicht an den Künstler und die Entstehung des Songs heran rutsche. Die beiden Gitarrenstimmen sind sehr nah aufgenommen und rechts sowie links abgemischt. Rechts die angeschlagene Saite, links die gezupfte. Es ist ein bisschen so, als hätte ich die Ohren nah auf den Saiten, das wirkt sehr offen und plastisch. Hinzu gesellt sich der E-Bass und der leicht nasale Gesang von Cat Stevens, oder seit 1978 Yusuf Islam, mit Akzenten auf s- und t-Lauten. Überzeugt im Kontext des Films Melodie und Text kommt hier eine schöne Intimität und Emotionalität hinzu, die bei der Studio-Aufnahme entstanden sind: Dieses besondere Gefühl, dem musikalischen Bekenntnis zuhören zu dürfen oder zu können. „Father and son“ wurde 1970 – ein guter Jahrgang 😉 – auf dem Album Tea For The Tillerman veröffentlicht und wirkt heute nach 56 Jahren kein bisschen angestaubt, sondern authentisch, frisch und lebendig.
Beim Album Remember – The Ultimate Collection folgt „Morning has broken“, das ich gleich mitnehmen muss. Nicht weil ich ein großer Cat Stevens Fan bin, sondern weil es einfach schön ist. Die eingängige Melodie huscht über das Klavier, dazu die Akustik-Gitarre und natürlich der markante Gesang von Cat Stevens, zeitweise untermalt von einem Chor. Der HEADMEN differenziert die Klangfarben der Instrumente schön, zeichnet die Stimmungswechsel nach und fügt sie zu einer Bühne zusammen, zu einer Darbietung, der ich gerne zuhöre. Anspieltipp auch der Klassiker „Lady D’Arbanville“.
Bleiben wir im Jahrzehnt. 1976 erschien das erste Album des Alan Parsons Project, an dem Edgar Allan Poe Fan Eric Wollfson als Gründungsmitglied maßgeblich beteiligt war: Tales of Mystery and Imagination – Edgar Allan Poe, was die Geschichten des amerikanischen Grusel-Kurzgeschichten-„Erfinders“ nachzeichnet. „A dream within a dream“ startet mit einer Erzählstimme wie aus einem Schwarzweißfilm, was direkt klar macht, dass wir es hier mit einem Konzeptalbum zu tun haben, bei dem es nicht um die Aneinanderreihung von Songs, sondern um eben eine Geschichte geht. Natürlich kann die Musik den Schrecken der Geschichten nicht wiedergeben, aber eine besondere Stimmung erzeugen, die dem Hörer abseits des musikalischen Mainstreams klar macht, dass es in den Geschichten ganz schön schräg zu geht. Der A&L HEADMAN lässt mich mit seiner schönen Akzentuierung und Strukturiertheit schnell in das Album eintauchen, das – wie schon zuvor – auf diese Weise moderner rüberkommt, als ich gedacht habe. Neben den Feinheiten wie bei den Hihats oder den Gitarren kommt auch das Schlagzeug auf den Punkt.
Dadurch wirkt „The Raven“ rockig, fetzig, aber eben nicht krawallig, was auch dem Anspruch und der Substanz des Albums nicht genügen würde. Klasse kommt der E-Bass bei „The tell-tale heart“ rüber, wo ich wirklich denke, dem Musiker auf die Fingerspitzen schauen zu können. Gleichzeitig entwickelt sich drumherum eine Opulenz und Bühne, die für einen Kopfhörer bemerkenswert ist, da mir die Musik nicht zwischen die Ohren gepresst wird, sondern um meinen Kopf herum entsteht. Wer sich – wie ich soeben – nochmal von einem Soundgewitter begeistern lassen will, der hört bei „The Fall of the House of Usher – II. Arrival“ rein. Das blitzezuckende Gewitter und das Geprassel des Regens kommt schon klasse an den Ohren an. Dazu steigert sich die Synthie-Musik rein und legt sich über das Unwetter – mit einem realistischen Klopfen, als sei es daheim an einer Holzbalkentür. Konzeptalbum halt. Und ein schönes, wie ich finde. Heute verstehe ich es besser als früher, gebe ich zu. Der DENON AH-D7100, den ich zum Vergleich ebenfalls parat habe, zielt mit kräftigerem Bass für meinen Geschmack mehr noch auf die Gesamtstimmung ab. Eine Sache, die am ebenso neutralen wie zupackenden A&L HEADMAN hervorragend funktioniert.
Von Studio-Aufnahmen und Konzeptalben hin zu einer 1A-Live-Aufnahme: Lou Reeds Animal Serenade. Auf Disc 1 startet Lou Reed gleich mal mit einem guten Ratschlag und richtet sein Wort junge Bands, beziehungsweise einem Hinweis auf seine Liedermacherkunst.
Was aufs erste Hören nach drei Akkorden klingt sind bei ihm in Wirklichkeit vier, also große Kunst. Der A&L HEADMAN lässt mich mit den ULTRASONE EDITION 15 wunderbar in die Live-Atmosphäre eintauchen. Gemeinsam suggerieren sie eine Weite auf und vor der Bühne und darin erscheint das crispe Klatschen sowie das Johlen des Publikums – was ich meine, (fast) individuell nachvollziehen zu können. Das ist schon präzise. Ebenso crisp die Akkorde der direkt abgemischten Gitarre des Meisters, die sich in das Publikum hinein vordrängelt.
Der Synthie-Sound zu Beginn von „Smalltown“ wirkt spacig und öffnet die Bühne nochmal. Dann stellt Lou Reed auf seine rotzige Art die Hauptakteure vor. Herrlich knackig ist der Bass, der ordentlich sehnig erscheint und auf den Punkt kommt. Das Piano wirkt ausgesprochen natürlich mit seinem Sound von den Saiten und dem Resonanzraum des Holzkorpus. Da hinein grätscht immer die Koketterie und der Dialog des Amerikaners mit dem Publikum – ebenso wie der Background-Gesang der Mitstreiter. Sehr ausgewogen, sehr differenziert. Der Alders & Lange lässt mich das Live-Ereignis nicht nur hören, sondern auch ein gutes Stück daran teilhaben, wie mir das bei „Tell it to your heart“ nochmal bewusst wird.
Wenn ich mich für einen Hörtests die Musik höre, bin ich der Meinung, ein gutes Gerät muss alles können. Auch Musik, die nicht audiophil durchproduziert wurde und deshalb auf HiFi-Veranstaltungen rauf und runter gespielt wird. Eine besondere Freude macht mir heute Tone-Loc, den ich aus meiner Plattenkiste rauskrame. „Funky cold Medina“ ist aus verschiedensten Samples zusammengeschustert und nimmt sich textlich nicht so ernst. Das ist schon einmal gut. Zuvor habe ich einige Disziplinen beschrieben, in denen mir der A&L HEADMAN positiv aufgefallen ist, die häufig auch bei älteren Aufnahmen – die hier ist aus 1989 – gut tun.
Der Kopfhörerverstärker hat den ULTRASONE EDITION 15 klasse im Griff. Da gibt es keine Ausreisser, wenn die Aufnahme mal hart ausgesteuert ist. Die sägenden Gitarren und die Bassdrum spielen wieder auf den Punkt und ich gebe zu, noch nie so tief in den Song rein gehört zu haben, da die Samples ja wiederum ihre Qualitäten haben. Auch beim fülligen Tiefbass bleibt alles im grünen Bereich. Sehr präzise, sehr cool. Das macht sich auch mit dem geschlossenen DENON AH-D7100 richtig gut, der im Bass nochmal etwas tiefer zu gehen scheint und deshalb mehr Volumen an den Tag legt – jedoch nicht auf Kosten der Kontrolle über das Geschehen. In Stimmung gebracht vom „Funky cold Medina“, Cheers!, ziehe ich mir noch das „Wild Thing“ rein. Die guten alten Zeiten 😉
So. Genug des Frohsinns. Harter cut. Ich suche mir noch ein klassisches Werk heraus – Bach Fauré Requiem, dargeboten vom London Symphony Orchestra Chamber Ensemble unter der Leitung von Nigel Short. Solisten sind der Violinist Gordan Nicolitch, die Sopranistin Grace Davidson und der Bass-Bariton William Gaunt. Beim einleitenden Chorgesang öffnet sich der Raum wunderbar, die Sängergruppen – männlich wie weiblich – und einzelne Stimmen differenziert der A&L HEADMEN wunderbar und präsentiert glasklaren Gesang. Mit Biss, aber ohne ins Aggressive zu kippen. Biss hat auch die Solo-Violine in der „Partita Allemande“ und „Partita Courante“ die aber gleichzeitig den Schmelz des Instruments offenbart. Neben der offensichtlichen Präsenz der Violine offenbaren sich feinste Nebengeräusche, die der Zuhörer in einem Konzert wohl nie wahrnehmen würde. Eine Sache, die so eine klassische Aufnahme zusätzlich spannend macht.
Nun wechselt die Musik zu Gabriel Fauré. Ein mächtiger Auftritt des Orchesters in das der Chor selbstbewusst einstimmt und eine getragene Grundstimmung erzeugt. Die Orgel wirkt fast filmisch. Auf dem DENON AH-D7100 mehr noch als auf dem etwas analytischeren ULTRASONE EDITION 15. Die Wirkung, die die Musik auf ihre Zeitgenossen gehabt haben muss, ist gut nachvollziehbar. Auch aus der Konserve weiß sie zu beeindrucken und, ja ich möchte sagen, zu einem Spektakel zu werden. Auch hier kommt der Musik die Kontrolle des HEADMAN zu Gute, der die energiegeladenen Passagen des Orchesters, aber auch das Vorpreschen des Chors in höheren Stimmlagen hervorragend im Griff hat. Auch wenn man vielleicht kein ausgemachter Fan dieser Musik ist, ist die Greifbarkeit der Wiedergabe begeisternd und verleitet dran zu bleiben: Der Kunst beiwohnen, um vergleichsweise hoffnungsfroh, geradezu heiter und fast schon modern, mit „Inparadisum“ das Werk abzuschließen.

Alders & Lange HEADMAN HM111 – 4 – Klang als Vorverstärker
Um den HEADMAN HM111 – 4 als Vorverstärker zum Leben zu erwecken schließe ich ihn via Cinch an meine sichere Bank in Sachen Verstärkung an: die kräftige und zugleich neutrale Stereo-Endstufe SPL Performer s1200. Bei dem Niederkrüchtener Kraftbolzen kann ich mir recht sicher sein, dass die Musik, die als Kleinsignal reingeht, genauso als Lautsprechernahrung wieder rauskommt und ich mir so ein Bild von der Vorstufe machen kann.
Weil ich die Titel grad in der Playlist ganz oben habe, höre ich gleich nochmal in Alan Parsons Project rein. „The rise an fall from the House of Usher – II. Arrival“. Das ist beeindruckend, wie plastisch das Regengeprassel über die Diapason Adamantes V erscheint. Grad so, als würde sich das Unwetter vor meinem Fenster zusammenbrauen – obwohl strahlender Sonnenschein durch die Gardinen schimmert. Das Hämmern der Faust an die Tür ist kraftvoll und wirkt ebenso realistisch. So soll es sein. Bei „The Raven“ transportiert der HEADMAN die Meriten, die er als Kopfhörerverstärker ernten konnte, über die HiFi-Kette in das Volumen meines Hörraumes. Die Stereobühne erscheint breit, aufgeräumt und homogen. Dabei ist der Sound ist kraftvoll und agil.
Ich möchte aber die gleichen Titel nicht nochmal durchspielen, weshalb ich die Musik nach Laune wechsle. Nickelback rutscht mir per Autoplay des innuos STREAM 1 in die Playlist. Chad Kroeger rockt mit Reibeisenstimme los, als hätte er persönlich sein Mikrofon vor mir ausgepackt. Huh. Dazu machen der E-Bass vom Bruder Mike und das Schlagzeug von Ryan Vikedal ordentlich Druck. Dazu sägen die Rockgitarren von Chad Kroeger und Ryan Peake was das Zeug hält. Silver Side Up ist keine audiophile Aufnahme. Der HEADMAN spült nichts weich und beschönigt auch nichts, was ich für einen Vorverstärker als positiv empfinde. Klasse kommt das ältere „Don’t fear the Reaper“ vom Blue Oyster Cult rüber, das frisch, spielfreudig und offen daherkommt. Die kraftvolle Ader des HEADMAN verleiht dem Titel aus 1976 Power, die er als Hardrock-Song braucht, um mich aus dem Hörsessel zu reißen. Klasse die Gitarren, die immer wieder das Titelthema einstreuen. Eine gelungene Vorstellung.
Insgesamt zeigt der HEADMAN HM111 – 4 im Vorstufen Modus vergleichbare Eigenschaften wie als Kopfhörerverstärker: Frappierende Offenheit mit Gespür für Feinheiten, Power, Dynamik, ein kräftiger Bass. Der Vergleich zeigt, wie sehr die Arbeit der Endstufe vom Vorverstärker geprägt wird. Ein kurzer Abstecher noch zu einer Band mit natürlichen Instrumenten und ohne Verstärkung. Okay, das Witmer Trio hat sich Verstärkung von Jan-Luc van Eendenburg geholt, aber die Art von Verstärkung meinte ich nicht 😉 Hier wirken das Piano des Bandleaders, ein Kontrabass, ein Schlagzeug und als Gast die Percussion als Quartett zusammen. Das Quartett erhält Substanz und agiert mit einer Spielfreude, die ich mir von kubanischer Musik wünsche. Auch hier wieder die richtige Raumaufteilung zwischen den Instrumenten, eine selbstbewusste Spielweise und saubere Klangfarben in den Instrumenten, hervorzuheben beispielsweise die Percussion linkerhand oder rechterhand die metallischen Hihats, die mich durch den ersten Samstag im Mai begleiten und der in der Sonne mit über 30 Grad Celsius auch fast schon kubanische Verhältnisse andeutet. Eine Einladung zum verweilen in der Cuban Fantasy, was ich mit „Eres Mi Canción“ auch bereitwillig tu.
Alders & Lange A&L HEADMAN – Fazit
Der Alders & Lange HEADMAN ist ein modular aufgebauter high end Kopfhörerverstärker, der sich bei Bestellung von seinem zukünftigen Besitzer individuell konfigurieren lässt. Die einfachste Ausbaustufe HM100 startet mit 6.250 Euro als reiner KHV, das Topmodell HM111 – Q4 mit vier weiteren kombinierten XLR- und Klinken-Kopfhörerausgängen, regelbaren Line-Ausgängen sowie einem parametrischen Equalizer liegt bei 8.250 Euro. Mit dem eigenständigen Look, der an die 70er Jahre erinnert, und den schicken Farben ist der HEADMAN ein Hingucker mit Understatement. Der HM111 – 4 zeigte sich im Test als grundehrlicher wie kraftvoller Kopfhörerverstärker, der eine offene Stereobühne erzeugt, detailreich spielt und dabei herrlich dynamisch und ansprechend zur Sache geht. Arbeitet der HEADMAN als Vorstufe bleibt die klangliche Signatur des KHV mit Transparenz und Biss erhalten. Wer also nach einem Statement Made in Germany klanglich in seiner Abhörkette sowie optisch auf dem Klangmöbel sucht, der sollte sich unbedingt den A&L HEADMAN in passender Ausstattung anschauen – und vor allem anhören!
Im Test
Highend Kopfhörerverstärker mit vier zusätzlichen Kopfhörerausgängen und Vorstufenfunktion
Alders & Lange A&L HEADMAN HM 111 – 4
Preis: 7.250 Euro
Farben: Staubgrau (RAL7037), Tiefschwarz (RAL9005), Verkehrsweiß (RAL9016)
Sonderfarben RAL: 300 Euro, weitere Farben nach Absprache
Individuelle Fertigung, Lieferzeit zum Zeitpunkt des Tests: 8 – 12 Wochen
Alders & Lange A&L HEADMAN – Varianten
HM 100
Basisvariante mit 1x Kopfhörerausgang via OM-1 Power-Modul
Preis: 6.250 Euro
HM 120
1x Kopfhörerausgang via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
1x Line Out Cinch via OM-2 Line-Modul, Gain fix
Preis 6.350 Euro
HM 110
1x Kopfhörerausgang via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
1x Line Out Cinch via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
Preis: 6.550 Euro
HM 111
1x Kopfhörerausgang via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
2x Line Out Cinch via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
Line Ausgänge: Fix Pegel oder Variabler Pegel
Preis: 6.850 Euro
HM 111 – 4 (im Test)
1x Kopfhörerausgang via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
2x Line Out Cinch via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
Line Ausgänge: Fix Pegel oder Variabler Pegel
4 frontseitig wählbare Kopfhörerausgänge
Preis: 7.250 Euro
HM 111 – Q
1x Kopfhörerausgang via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
2x Line Out Cinch via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
Line Ausgänge: Fix Pegel oder Variabler Pegel
Biophonischer Equalizer
Preis: 7.800 Euro
HM 111 – Q4
1x Kopfhörerausgang via OM-1 Power-Modul, 4 Gain Stufen wählbar
2x Line Out Cinch via OM-1 Power-Modul
Line Ausgänge: Fix Pegel oder Variabler Pegel
Biophonischer Equalizer
4 frontseitig wählbare Kopfhörerausgänge
Preis: 8.200 Euro
Kontakt
ALDERS electronic GmbH
Arnoldstraße 19
47906 Kempen
Tel. +49 2152 8955-255
Mail: info@alders-lange.de
Web: alders-lange.de
Mitspieler im Test
Digitale Quellen – LUMIN U1 mini mit SBooster Netzteil, Merason DAC1 Mk II, Musikserver Innuos ZENith Mk3, NuPrime Stream 9, NuPrime CDT-9 mit LPS-212, NuPrime DAC-9X mit Vorstufe, innuos STREAM 1 mit PSU
Plattenspieler / Phonovorstufe – Rega P8 mit Excalibur Platinum, Vertere Techno Mat, SPL Phonos
Verstärker – SPL Phonitor x mit DAC768 Kopfhörerverstärker/DAC, SPL Director Mk2.2 Vorverstärker/DAC, SPL Performer s1200 Stereo-Endstufe, Makroaudio LittleBIG Power Mono-Endstufe, sonoro MAESTRO Quantum
Lautsprecher – Dutch&Dutch 8c, Diapason Adamantes V, Elipson Planet L Gold Edition, Velodyne DD-12+
Kopfhörer – ULTRASONE Edition 15, DENON AH-D7100
Signalkabel – WSS Platin-Line KS-20 XLR, WSS Premium-Line KS-200 XLR, Boaacoustic Evolution BLACK.rca, Sommer Cable Epilogue XLR, FastAudio Black Science mk III XLR
Lautsprecherkabel – in-akustik LS-1205 AIR, in-akustik LS-404 micro AIR, Boaacoustic Mercury
Digitalkabel – Boaacoustic USB-Kabel Silver Digital Xeno, Supra Cables USB 2.0 Excalibur, Supra Cables DAC-XLR AES/EBU, Supra Cables Excalibur DAC-XLR AES/EBU, WSS Platin Line DIGI 2 RCA
Netzwerkkabel – Wireworld Starlight 8, Boaacoustic SIGNAL.lanCat.6A, Supra Cables CAT8+
Netzkabel – Netzkabel Supra Cables LoRad 2.5, bfly bPower, WSS-Kabel Platin Line N3 & N4
Zubehör – Netzleiste Supra Cables LoRad MD07 DC 16 EU SP MKIII, SBooster BOTW P&P Netzteil, NuPrime AC-4 Power Conditioner, NuPrime Omnia SW-8 HiFi Netzwerk-Switch, Innuos PHOENIX USB-Reclocker, MUTEC MC3+ USB, Ideon Audio 3R USB Renaissance mk2 Black Star, Puritan Audio GroundMaster CITY & RouteMaster

