Close Menu
HiFi-IFAs, Der Blog: HiFi Test Magazin für High End Audio & Stereo
  • Home
  • HiFi Test
    • Alle HiFi-Tests
    • Netzwerkplayer
    • D/A-Wandler
    • Musikserver
    • CD-Player
    • Plattenspieler & Phono-Zubehör
    • Verstärker – Vor- & Endstufen
    • Verstärker mit Streamer / DAC
    • Regallautsprecher
    • Standlautsprecher
    • Aktivlautsprecher – Streaminglautsprecher
    • All In One – Komplettanlagen
    • Kopfhörer – Kopfhörerverstärker
    • Strom – Kabel – Zubehör – Tuning
  • HiFi News
  • HiFi Report
    • Alle Messeberichte & HiFi-Reportagen
    • Zu Besuch bei…
    • High End München
    • Norddeutsche HiFi-Tage
    • Mitteldeutsche HiFi-Tage
    • HiFi-Tage Darmstadt
    • Süddeutsche HiFi-Tage
  • HiFi-Termine
  • Musik
    • Alle
    • Musik-Tipp
    • Konzerte
    • Musik News
    • Musik Videos
  • Basics
HiFi-IFAs, Der Blog: HiFi Test Magazin für High End Audio & Stereo
  • Home
  • HiFi Test
    • Alle HiFi-Tests
    • Netzwerkplayer
    • D/A-Wandler
    • Musikserver
    • CD-Player
    • Plattenspieler & Phono-Zubehör
    • Verstärker – Vor- & Endstufen
    • Verstärker mit Streamer / DAC
    • Regallautsprecher
    • Standlautsprecher
    • Aktivlautsprecher – Streaminglautsprecher
    • All In One – Komplettanlagen
    • Kopfhörer – Kopfhörerverstärker
    • Strom – Kabel – Zubehör – Tuning
  • HiFi News
  • HiFi Report
    • Alle Messeberichte & HiFi-Reportagen
    • Zu Besuch bei…
    • High End München
    • Norddeutsche HiFi-Tage
    • Mitteldeutsche HiFi-Tage
    • HiFi-Tage Darmstadt
    • Süddeutsche HiFi-Tage
  • HiFi-Termine
  • Musik
    • Alle
    • Musik-Tipp
    • Konzerte
    • Musik News
    • Musik Videos
  • Basics
HiFi-IFAs, Der Blog: HiFi Test Magazin für High End Audio & Stereo
Du bist hier:Home»Musik»Musik-Tipp
Musik-Tipp

Musik-Tipp: Max Andrzejewski’s Hütte – Reduce

Victoriah SzirmaiBy Victoriah Szirmai8. Oktober 2023

Das gewisse Vielleicht

Max Andrzejewski’s Hütte | Reduce

(Label: Fun in the church)

Der umtriebige Berliner Drummer Max Andrzejewski ist treuen HiFi-IFAs-Lesern bereits von einigen seiner schönen side projects bekannt. So rührt er nicht nur beim Duo Training, das dieses Jahr mit der Bassistin, Sängerin, Komponistin und Aktivistin Ruth Goller eine weitere Platte aufgenommen hat, oder der Surf-Supergroup Expressway Sketches um Gitarrist Tobias Hoffmann das Schlagwerk, sondern vor allem auch bei seiner eigenen Band Hütte. Deren selbstbetiteltes Debüt, für welches es den Neuen Deutschen Jazzpreis gab, sorgte 2012 für mindestens ebensoviel Kritikerlob wie die Nachfolgealben Hütte und Chor (2014), Hütte and The Homegrown Organic Gospel Choir (2017) und Hütte & guests play the music of Robert Wyatt (2019).

Foto-Max-Andrzejewskis-Hütte-by-Dovile-Sermokas
Max Andrzejewskis Hütte (Foto: Dovile Sermokas)

So etwa notierte der Berliner Kritiker Wolf Kampmann, kaum eine andere junge Jazzband hätte in den letzten Jahren in Deutschland so viel Aufsehen erregt wie diese Formation. Ich selbst hielt zum letzten Hütte-Album in meiner nach 55 Ausgaben freiwillig und in Ehren zu Grabe getragenen Kolumne Szirmais Fermaten für die 2019er November-Dezember-Ausgabe des Jazzthetik Magazins fest: „Neben der unter anderem mit Johannes Schleiermacher am Saxophon und Andreas Lang am Bass besetzten Kernformation sowie Gast-Organist Jörg Hochapfel hat der Drummer mit Cansu Tanrıkulu eine Vokalistin gefunden, die sich ganz im Wyatt’schen Sinne durch die Oktaven jault, kiekst, tremoliert, kurzum: alles tut, um ja nicht Gefahr zu laufen, auch nur ansatzweise für gefällig befunden zu werden, kräftig sekundiert von ihren unbequem-experimentierwütigen Mitstreitern.“

Dieser Herangehensweise bleibt das aktuelle Album Reduce – das zum einen so heißt, weil Hütte hier zur Ausgangsformation, dem (neben Andrzejewski an den Drums mit Johannes Schleiermacher am Saxophon, Tobias Hoffmann an der Gitarre und Andreas Lang am Bass besetzten) Quartett, zurückkehrt, zum anderen, weil wir unseren Ressourcenverbrauch dringend zurückschrauben müssen, wenn das mit dieser Welt noch mal was werden soll – nur ansatzweise treu. Die Kompositionen Andrzejewskis nämlich geben sich hier weniger unbequem als sperrig-schön, zart suchend, ja: filigran – und erstaunlich warm und organisch, was beim Opener „Fließen“ vor allem an den Vintage-Sounds Hoffmanns und den Luft und Leben atmenden Tönen Schleiermachers liegt, die in einem mal reduzierten (Bass), mal verzwackten (Drums) Klangbett der „Rhythmusgruppe“ ihre Persönlichkeit entfalten. Ja, auch hier wird es nach knapp zwei Minuten sehr freejazzig – dabei aber nie anstrengend. Neben anheimelnder Wärme und luftiger Leichtigkeit bleibt diese Musik immer im positivsten aller Sinne: angenehm. Sie kitzelt den Intellekt, ohne auf körperliches Wohl zu verzichten.

cover-Max-Andrzejewskis-Hütte-reduce

Die Single „Risse“, die Andrzejewski ursprünglich für ein zeitgenössisches Ensemble von Flöte, Bratsche, zwei Gitarren und Kontrabass geschrieben hat, ist mit ihrem Spiel mit kopfverdrehenden Stereoeffekten ganz dem Zwischenraum, dem Schwebezustand gewidmet – diesem gewissen Vielleicht, das für viele so schwer fass- und aushaltbar ist. Hier lernt man, das Unbestimmte, das sich noch in jedwede Richtung entwickeln kann, zu genießen. „Rose“ lockt dann mit heiserem Bläseratem in ferne Länder – ja, warum eigentlich nicht auf bulgarische Rosenfelder, die ihren betörenden Duft flutartig verströmen, wenn ein Wind durch sie fährt, während „Gemini“ die Zweigesichtigkeit ein und derselben Sache, die jedem Ding innewohnende Ambivalenz, mittels sich im Freien verlierender Figuren über bittersüßer Harmonie, mittels komponiertem Thema und spontaner Improvisation aufzuzeigen versteht.

Behutsam pirscht sich „Lylan I“ mit so spröden wie exquisiten Minimalgitarrentönen an, die dem Instrument ohrenscheinlich nicht an der vorgesehenen Stelle entlockt werden, um in einem zunehmend schleppenden Groove seine Leichtigkeit gegen eine unbestimmte Schwere einzutauschen, deren Gewicht erst von dem mit sehr freien Saxophonparts über feinziseliert-vertrackt klackerndem Rhythmuswerk wieder aufgehoben wird. Egal, wie frei sich die Stücke von Reduce auch gebärden – immer eignet ihnen eine gewisse Schwerelosigkeit, die dafür sorgt, dass sie selbst dem Freejazz-ungeübten Hörer nie allzu mühsam werden. Das ventilgeklapperreiche „Degeneration“, das in einen tagtraumanregenden Loop mitnimmt, ist gen Ende sogar dazu angetan, auch diesem Publikum zum vertrauten Wiegenlied, das ob einer ihm unterschwellig innewohnenden spookiness nur ein winziges bisschen unkomfortabel ist, zu werden.

Experimenteller zeigen sich die „Ränder“, denen man richtiggehend beim Ausfransen zuhören kann. Allerlei Übermäßiges sorgt für einen Aufmerksamkeitsschub, der wie’s scheint dafür genutzt wird, die Zugbrücken hochzuziehen, um sich vor einer Selbstveräußerung, einer Eigengrenzübertretung, gar einem Zerfließen zu bewahren. Entschiedene Akzente unter reichlich Trommelwirbel setzt auch „Sparkle, Madly“, das undurchdringlich dunkel funkelt, kurz aber intensiv, wohingegen das gitarrendominierte „Lylan II“ als zarte Reprise dem bisherigen Schwebezustand eine weitere Steigerung hinsichtlich Leichtigkeit, Schwerfassbarkeit und detailverliebter Eleganz, zusammengehalten von tiefgründigem Intellekt und dem unbedingten Willen zu einer Ästhetik, die vom Reduzierten lebt, angedeihen lässt. Heraus kommt eine Platte, komplex, von mir aus auch: kompliziert, ohne jemals schwierig zu sein.

P.S.: Reduce gibt es, umweltschonend ausschließlich digital, auch auf der künstlerfreundlichen Plattform Bandcamp. Wer dort kauft, erhält mit dem Download-Code ein super-limitiertes, hand-nummeriertes Siebdruckposter des Berliner Künstlers Moritz Borchard dazu, das sich, wer mag, in die eigene Hütte hängen kann.

Musik
Victoriah Szirmai
  • Website

Victoriah Szirmai hört Musik und schreibt darüber. Sie studierte Musikwissenschaften mit Schwerpunkt Musiksoziologie und Rock/Pop/Jazz-Forschung sowie Philosophie und Hungarologie an der Humboldt Universität zu Berlin; außerdem Fachjournalismus mit Schwerpunkt Musikjournalismus am Deutschen Journalistenkolleg. Hier gewann sie mit ihrem Essay-Manifest „Zeit zum Hören – Plädoyer für einen langsamen Musikjournalismus" den ersten Preis des Schreibewettbewerbs „Journalistische Trendthemen". Szirmai schrieb sieben Jahre lang für das HiFi-Online-Magazin fairaudio, außerdem für die Jazzzeitschrift Jazz thing und das (ehemalige) Berliner Stadtmagazin zitty. Aktuell arbeitet sie für den Berliner tip und für Jazzthetik, das Magazin für Jazz und Anderes, wo in ihrer mit der Nachtseite der Musik flirtenden Kolumne „Szirmais Fermaten" ganz viel Anderes und vor allem Leonardcoheneskes stattfindet. Ein weiterer Interessenschwerpunkt ist ästhetische Objektivität.

Related Posts

Musik-Tipp: Gilles Grethen Big Band – Nostalgie und weitere musikalische Last-Minute Geschenktipps

Musik-Tipp: Lady Wray – Cover Girl

Musik-Tipp: Richard Koch – Rays of Light

Musik-Tipp: aron! – Cozy You (And Other Nice Songs)

Musik-Tipp: LIUN – Does It Make You Love Your Life

Zu Besuch bei… der jazzahead! in Bremen – Zwischen Backstage und Bühnenlicht

Neue HiFi-Tests & Berichte
11. Januar 2026

Test: High End Kompaktlautsprecher AP-Elektroakustik MONITOR 30P – Großer Klang für kleine Räume

4. Januar 2026

Test: Koaxial-Kompaktlautsprecher Fyne Audio F500S – Von wegen Schotten sind geizig!

28. Dezember 2025

Test: All-In-One Streaming Kompaktanlage sonoro AVATON um 1.200 Euro – All-Inclusive Paket mit Stil

21. Dezember 2025

Test: Breitband-Standlautsprecher Stieb Audio Naggusi – Die emotionalen Musikvermittler

14. Dezember 2025

Test: High End Vollverstärker Audio Analogue MAESTRO 2.0 – Che bello!

Werbung
HiFi-Termine
Sa.
17
Jan.2026

Akustik-Seminar & Workshop am 17.01.2026 mit Matthias Böde (STEREO) im HiFi Forum Baiersdorf

HiFi Forum GmbH

Breslauer Str. 29, 91083 Baiersdorf bei Nürnberg

Weitere HiFi-Termine

HiFi-Test
11. Januar 2026

Test: High End Kompaktlautsprecher AP-Elektroakustik MONITOR 30P – Großer Klang für kleine Räume

4. Januar 2026

Test: Koaxial-Kompaktlautsprecher Fyne Audio F500S – Von wegen Schotten sind geizig!

28. Dezember 2025

Test: All-In-One Streaming Kompaktanlage sonoro AVATON um 1.200 Euro – All-Inclusive Paket mit Stil

21. Dezember 2025

Test: Breitband-Standlautsprecher Stieb Audio Naggusi – Die emotionalen Musikvermittler

HiFi-News
12. Januar 2026

Stax Elektrostat-Kopfhörer SR-009D – Die Rückkehr einer Legende

10. Januar 2026

Dolby setzte auf der CES 2026 neue Maßstäbe für Premium-Unterhaltung

9. Januar 2026

INKLANG Ceterra 70R Black Edition – High End Standlautsprecher bestellbar und im Stilwerk Hamburg vorführbereit

8. Januar 2026

FiiO präsentiert den M33 R2R: einen vollwertigen Musikplayer für alle Audiophilen

HiFi-Report
19. November 2025

Mitteldeutsche HiFi-Tage 2025 in Leipzig – Bericht der HiFi-Messe vom Sonntag

16. November 2025

Mitteldeutsche HiFi-Tage 2025 in Leipzig – Messebericht vom Samstag

26. Oktober 2025

Deutsche HiFi-Tage Darmstadt 2025 – Messebericht 2 – Foyers, Säle, Kopfhörer, Kino & Co

22. Oktober 2025

Deutsche HiFi-Tage Darmstadt 2025 – Messebericht 1 – Die Hörräume

Impressum – Datenschutz
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Disclaimer
  • AGB
  • Werbung
  • Job
  • Mail
  • Über Uns
  • Home
© 2022 HiFi-IFAs, der Blog: Test Magazin für Audio, Stereo, High End & HiFi-News
© 2025 HiFi-IFAs: HiFi-Blog & Test-Magazin für High End Audio & Stereo

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.