BMC

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BMC High End 2016 01

Auch bei BMC konnte man hervorragend hören. Nochmal eine Stufe besser als bei den im selben Raum vorgeführten Amphion Krypton3. Allerdings auch nicht ganz günstig die komplette Anlage hier.

Die von Herrn Candeias vorgeführte Arcadia an hauseigener Elektronik spielte wirklich klasse. Die AMT-Hochtöner kenne ich von anderen Lautsprechern her gelegentlich nervend, hier nicht. Eine wunderbare seidenweiche Feinzeichnung gab es zu hören. Gesangsstimmen kamen greifbar und natürlich. Anblasgeräusche wie beim Saxophon sehr fein und sauber ausschwingend. Auch andere Instrumente wie z. Bsp. Gitarren wussten duch naturnahen Klang zu überzeugen. Die räumliche Darstellung überzeugend in allen 3 Dimensionen, die einzelnen Chassis waren nicht zu orten. Im Tieftonbereich ging es fix und trocken zur Sache.

5,5 von 6 Klangpunkten

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Aufgewachsen in der Blütezeit des HiFi mit Telefunken Allegretto TS 2020 nebst einem Dual 1228 mit Reibradantrieb und Wechsler. Damals die Technik des Duals bestaunt, heute denkt man mit Grauen daran, wie die Schallplatten aufeinandergefallen sind...

1 Kommentar

  1. spectralML on

    Diese Kombination hat mich ebenfalls sehr überzeugt. Wie der Autor schon geschrieben hat. Der AMT Höchtöner, der schnell eine leichte Harschheit mit sich bringen kann, versprühte hier nur feindynamische Informationen, die das ausmachen, was ein System tun soll.

    Chrispe Stimmen, die einem das Gefühl eine echten Singstimme vemitteln soll. Im gesamten Frequenzspectrum durchgehend sauber, keine Fehltritte im Bereich unnatürlicher Spielweise. Wenn es drauf ankommt, kann dieses System auch richtig Energie versprühen, ohne das die Ohren leiden.

    Die ausgeprägte Dreidimensionalitiät überzeugt ebenfalls mit holographischer Darstellung des musikalischen Geschehens, sowie eineer klaren Definition der Randschärfen musikalischer Instrumentierung. Kein Verschwimmen oder Verwischen. Alles klar definiert und fern moderner digitaler Härte.

    5,5 Punkte von 6 Punkten