Cyrus mit NEAT & Edwards Audio

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Cyrus HiFi, Neat Lautsprecher und Edwards Audio Plattenspieler

Cyrus mit NEAT und Edward Audio

Bei Bellevue Audio hörten wir auf den Mitteldeutschen HiFi-Tagen den Vorverstärker Cyrus Pre.2 DAC (Bis 24bit / 192kHz) (1.345 €) mit dem Cyrus Endverstärker Stereo 200 (2.495 €), dazu den Phono Vorverstärker Signature (1.495 €) mit dem Netzteil Cyrus PSX-R.2 (995 €). Als Tonquellen den CD Spieler Cyrus CD-Xt Signature (2.095 €) sowie den Streamer Stream Xa (1.545 €) und analog den Plattenspieler Edwards Audio TT3 mit Hana EL (1.199 € / 449 €). An Lautsprechern waren die NEAT Motive SX-1 (2.350 €) angeschlossen, die kleinen NEAT IOTA Alpha hörten wir nicht. Der Strom wurde mit den Power Optimizern (Netzfilter) von VORTEX optimiert, die Kabel kamen vom italienischen Hersteller HiDiamond.

Cyrus, Neat und Edwards Audio auf den Mitteldeutschen HiFi-Tagen LeipzigDer Klang

war für diese kleinen Standlautsprecher verblüffend groß. Wir hörten uns durch die verschiedenen Medien durch. Egal was immer wir auch hörten, im Bass ging es schön rund und sonor runter, bei der Größe der NEAT Motive SX-1 natürlich nicht abgrundtief, verlangt aber auch keiner bei dieser Art Lautsprecher. Man merkt der britischen Abstimmung an, dass sie für kleinere Räume entwickelt wurden. Trotzdem bereiteten Boris Blank und Malia von LP uns mit ihrem Elektropop große Freude, der ging fix und behände und brachte Leben in die Bude.

Wie auch von CD Haris Alexiou und Adriana Kucerova. Toll die Wiedergabe der großen Orchester, die hier auch räumlich groß erschienen; alles flott und sauber, nichts verschmierte. Die Lautsprecher verschwanden, einzelne Chassis waren nicht zu orten. Ebenso die Stimmen dieser beiden genialen Sängerinnen, man hörte wunderbar jedes gehauchte Tremolo, klar und sauber, aber dabei nicht sezierend.

Eine gefühlvolle Wiedergabe ist garantiert, diese Kombination spricht musikalisches und emotionales Hören an, hier steht der Genuss von Musik im Vordergrund. Das Ganze hat seinen Preis, aber wer die Emotionen der Musik sucht, wird für das Geld in jeder Weise belohnt.

Fazit

Die Kombi aus Cyrus, NEAT und Edwards Audio bereitet langes genussvolles Hören in kleineren bis mittleren Räumen. Sie geht gut runter und ist dabei doch feinsinnig. 5,6 von 6 Punkten Preisleistung Klang


Cyrus Lyric mit Neat Momentum sx 3i

„Kompaktanlage“ Cyrus LYRIC und NEAT Momentum SX-3i

Anschließend hörten wir den Cyrus LYRIC Stealth (3.295 €) mit den NEAT Momentum SX-3i (3.685 €). Der LYRIC vom Prinzip her eine Kompaktanlage, wobei dieses Wort bei dem Gebotenen schon an Frevel grenzt. Der Cyrus LYRIC beinhaltet neben dem CD-Spieler mit SlotIn-Laufwerk einen DAB- und UKW-Tuner, dazu Internetradio und Streaming mit WAV, FLAC, ALAC, AAC, MP3, WMA und AIFF bis 24Bit/192kHz. Optische und koaxiale sowie USB-Eingänge gibt es auch noch, dazu eine Leistung von 170 Watt an 8 Ohm je Kanal.

Der Klang

dieser Kombi klar und feinsinnig. Das Heraushören der Standorte der Lautsprecher oder einzelner Chassis? Fehlanzeige! Alles wunderbar losgelöst, und schwebt vor dem Hörer. Der Bass sehr sauber mit schlanker federnder Tendenz, sehr schnell und ansprechend. Dazu die begeisternde Bühnendarstellung in alle Dimensionen, was einen insbesondere beim Hören von Orchestern in der Musik baden lässt. Egal welche Instrumente dargeboten wurden, sie klangen durch die Bank weg sehr natürlich. Durch die Feindynamik und Auflösung auf sehr hohem Niveau konnte man z. Bsp. Streichern oder den Besen auf der Snare wunderbar folgen. Dies brachte dann auch Stimmen mit ihren vielfältigen Schattierungen vorteilhaft zur Geltung.

Fazit

Die „Kompaktanlage“ aus Cyrus LYRIC und NEAT Momentum SX-3i begeistert mit schnellem Antritt, großer Bühne und feinfühligem facettenreichem Klang und zieht emotional die richtigen Register. Dies hat uns auf die Reise der Musik mitgenommen. 5,7 von 6 Punkten Preisleistung Klang

About Author

Aufgewachsen in der Blütezeit des HiFi mit Telefunken Allegretto TS 2020 nebst einem Dual 1228 mit Reibradantrieb und Wechsler. Damals habe ich die Technik des Duals bestaunt. Heute denke ich mit Grauen daran, wie die Schallplatten aufeinandergefallen sind...

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