Cabasse & Pro Ject

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Cabasse Streamer Pro Ject

Bei Cabasse wurde zuerst die weiße Murano (4.500,- €) ohne Subwoofer vorgeführt. Als Zuspieler fungierten der Cabasse Stream Source als Quelle sowie 2 Cabasse Monoendstufen.

Diese klang angenehm unaufgeregt mit einer wunderbaren Feinauflösung. Stimmen kamen natürlich und S-Laute nervten nicht. Die Bühnendarstellung gelang in alle 3 Dimensionen wirklich gut. Von den einzelnen Chassis war nichts zu hören, sie „verschwanden“ schier gar. Auch Bässe kamen schön tief und trocken, nicht gerade erdbebenmäßig, was bei einem kompakten Lautsprecher in ca. 60 qm allerdings auch nicht funktionieren kann.

4,75 von 6 Klangpunkten

 

Cabasse Murano Baltic

Anschließend spielte die Baltic 4 (5.500,- € mit Ständer) plus 38er Santorin Subwoofer auf. Der Cabasse Stream Amp 100 lief als Quelle und Vorstufe, dazu 2 Pro Ject Box RS Mono. Zusätzlich noch ein Plattenspieler Pro Ject RPM 5 mit Ortofon Quintett Red sowie eine Pro Ject Phono Box RS.

Auch bei diesem Lautsprecher waren keine Chassis zu orten. Die räumliche Darstellung wiederum wie auch die Feinauflösung sehr gelungen. Stimmen konnte man fast greifen. Bei Gitarren hörte man naturnah den Holzkorpus. Dazu wunderbar perlende Klavierläufe. Alles kam hier klanglich eine Nummer besser. Bässe kamen schnell und trocken, allerdings auch ohne abgrundtief zu sein; was allerdings auch bei diesem Setup am 60 qm großen Raum liegen konnte.

5 von 6 Klangpunkten

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Aufgewachsen in der Blütezeit des HiFi mit Telefunken Allegretto TS 2020 nebst einem Dual 1228 mit Reibradantrieb und Wechsler. Damals habe ich die Technik des Duals bestaunt. Heute denke ich mit Grauen daran, wie die Schallplatten aufeinandergefallen sind...

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