Gryphon: Diablo, Scorpio & Mojo

Der erste Besuch in diesem Jahr führte mich zu Gryphon, ein Glücksfall, wie sich noch herausstellen sollte.

Vorgeführt wurde der neue Vollverstärker Diablo mit dem CD-Spieler Scorpio und den Lautsprechern Mojo.

Der Raum quadratisch mit ca. 5*5 m, akustisch also nicht einfach. Es gab eine überzeugende räumliche Darstellung in allen Dimensionen. Die einzelnen Chassis nicht zu orten, dafür aber die Stimmen und Instrumente. Der Bass nicht ultratief, aber sauber trocken und definiert. Schön zu hören der Korpus der Gitarre und die Kastagnetten.  Stimmen sehr natürlich, allerdings fehlten mir ein wenig die feinen Verästelungen in der Stimme von Haris Alexiou und etwas Luftigkeit. Mit dem Stück „Gulasch“ von Cobario ging es dann noch ordentlich ab durch die Puszta., bei diesem Stück merkt man sehr gut, ob ein Lautsprecher auch „schnell“ kann. Eine sehr überzeugende Vorstellung.

Verstärker Diablo 15.000 €. CD Scorpio 8.000 €. Lautsprecher Mojo um 16.000 €

5,25 von 6 Klangpunkten

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Aufgewachsen in der Blütezeit des HiFi mit Telefunken Allegretto TS 2020 nebst einem Dual 1228 mit Reibradantrieb und Wechsler. Damals die Technik des Duals bestaunt, heute denkt man mit Grauen daran, wie die Schallplatten aufeinandergefallen sind... Hörraum ist das Wohnzimmer mit ca. 20 qm. Boden mit Korklinoleum sowie vor der Anlage ein hochfloriger Teppich mit ca. 6 qm. Als Diffusoren fungieren einige Bücher- und CD-Regale. Hinter dem Hörplatz ein selbstgebautes Akustikbild an der Wand.