Besuch bei LowBeats

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Die IFAs waren mal wieder auf Tour 🙂 . Dieses Mal besuchten wir die Redaktion von LowBeats in München. Begrüßt wurden wir vom Chefredakteur Holger Biermann persönlich. Die Räume befinden sich in einem alten loftartigen Fabrikgebäude, das hat was.

lowbeats Holger

Nach einigen Tassen Tee und einem gemütlichen Schwätzchen suchten wir dann den Hörraum auf.  Dieser wurde von Fachleuten auf optimale Nachhallzeiten und Beseitigung von störenden Moden bearbeitet.

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Hier hörten wir uns dann zum Vergleich die B&W 805 D2 und die neue B&W 805 D3 an. Interessant, wie die 805 D2 ihre Schärfe im Hochton nach Abnehmen des Schutzgitters verlor. Zurück zur D3: Eine gute Räumlichkeit, ein trockener relativ tiefer Bass, die Feinauflösung gut und nicht nervend. Die 805 D3 war übrigens der erste Lautsprecher dieser Marke, der überzeugte…

Weiterhin hörten wir noch die KEF LS 50, die tonal überzeugend war, die Feinauflösung dürfte etwas besser sein. Laut geht nicht, dann fängt sie an zu komprimieren, also eher was für kleine Räume.

Zum Abschluss noch die Heco Direkt. Ein Retrolautsprecher mit „Haben will Faktor“.

Gehört wurde „an“ Octave V80 sowie Ayon CD-3.

Das war wieder einmal ein gelungener IFA-Ausflug. Vielen Dank an Holger.

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Aufgewachsen in der Blütezeit des HiFi mit Telefunken Allegretto TS 2020 nebst einem Dual 1228 mit Reibradantrieb und Wechsler. Damals die Technik des Duals bestaunt, heute denkt man mit Grauen daran, wie die Schallplatten aufeinandergefallen sind...

1 Kommentar

  1. Grüß dich Arkoudi,

    als IFA spectralML konnte ich dem tollen Nachmittag ja beiwohnen.

    Freue mich, das Holger wieder im Geschehen dabei ist. Der Hörraum und die Location sind super. Hat echt Stil und wesentlich besser als diese öden und langweiligen Allerweltsbüros. Der Hörraum ist ausgezeichnet und lässt keine Wünsche übrig.

    Das Hören mit der älteren und neueren B & W D 805, war wie auf den Norddeutschen Hi Fi Tagen eine echte Überraschung.
    Auch hier ein schön dargestellter Raum in Breite und Tiefe. Im Timing sehr gut. Keine B & W typischen Höchtonnervereien.
    So wie du beschrieben hast, fand ich es ohne die Abdeckung nochmals homogener und natürlicher. Alles in allem sehr ausgeglichen und homogen. Mir gefiel die neue besser, da sie noch plastischer klang und ein kleines besseres Timing besitzt.

    Die KEF LS 50 fand ich im Bereich der Echtheit der tonalen richtigen Instrumentenwiedergabe noch besser. Gerade bei Klavier und Akustikgitarren. Auch eine Spur körperhafter.
    Wobei die KEF nichts für Laut Hörende ist, da sie recht schnell komprimiert und den Überblick verliert, sprich sie fängt an zu verzerren.

    Die Heco ist optisch klasse gelungen. Klanglich sehr ausgewogen und langzeittauglich. Wer einen Hi Fi Lautsprecher mit Frauenakzeptanz und guten Klang sucht, ist hier genau richtig.

    Alles in allem ein super Treffen mit Holger und uns IFAs der ersten Stunde und bedarf auf alle Fälle der Wiederholung.

    Da du schon Bilder eingestellt hast, sehe ich dies als nicht notwendig.
    Werde aber noch woanders berichten.